Gönningen ist nun 925 Jahre alt und das wird gebührend gefeiert: am Samstag, 15. Juli um 18 Uhr startet das Jubiläumsfest beim Lokschuppen. 
Nach der Begrüßung durch Bezirksbürgermeisterin Christel Pahl und ihren Stellvertreter Gerold Bross kommt es zum Fassanstich.


Ist das Freibier aus, übernimmt die »Weinlaube« die Bewirtung der Gäste und auch am Weizenstand gibt es ausreichend Erfrischung.
Ab 20 Uhr startet das Open Air-Konzert mit der Coverband »Precious Time«, die bekannt ist für ihr Repertoire – ein offenes Bekenntnis zum Coverrock und eine gekonnte, virtuose Interpretation zeitlos guter Rockmusik.

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Frühsschoppen und ein
abwechslungsreiches
Programm

In den Sonntag hinein führt ein Ökumenischer Gottesdienst um 10 Uhr. Nach einer Ansprache von Christel Pahl geht’s zum Frühschoppen.
Ab 11.30 Uhr tritt der Musikverein Gönningen auf und erfreut Jung und Alt mit einem abwechslungsreichen Programm.


Zudem gibt es im Lokschuppen ab 12 Uhr DVD-Filme in Dauerschleife zu sehen, die die 900-Jahr-Feier Gönningens dokumentieren. Kaffee und Kuchen kredenzt das Kulturzentrum ebenfalls.

Musik, Bull Riding und Spielstrasse

Und auch für die Kleinen ist gesorgt: sie können sich bei der Spielstraße des Kindergartens »Stöffelburg« vergnügen und auch die etwas Älteren haben die Chance etwa beim »Bull Riding« – veranstaltet vom örtlichen Jugendtreff – ihre Kräfte zu messen.
Ab 14 Uhr spielt der Handharmonica-Club. Nach 17 Uhr klingt das großangelegte Fest schließlich aus.

Historischer Rückblick

Der größte Stadtbezirk Reutlingens (1 568
Hektar) ist nun 925 Jahre alt. Die Einwohnerzahl liegt bei circa 3 700. Der Ort wurde 1092 erstmals urkundlich erwähnt und erlangte im 12. Jahrhundert kurzzeitig das Stadtrecht.


Die Gönninger wurden im vorigen Jahrhundert von dem Heimatforscher Carl Bames als »Völklein frisch belebt« charakterisiert. Dass sich daran nichts geändert hat zeigen die vielfältigen Angebote von Vereinen und Kirchen.
Abgerundet wird das interessante Programm durch kulturelle Veranstaltungen im ehemaligen Lokschuppen und Ausstellungen in ortsansässigen Galerien. Die reizvolle Lage am Fuß der schwäbischen Alb, inmitten des Biosphärengebietes, lädt ein zu Wanderungen auf den Stöffelberg (736 Meter hoch) und den Roßberg (869 Meter hoch), auf dem sich das wanderheim des Schwäbischen Albvereines befindet.


Entlang des Tuffsteinpfades führt ein Spaziergang beginnend am Rathaus, vorbei am Wasserfall bis zum Naherholungsgebiet Gönninger Seen. 


Gönningen ist vor allem durch den Samenhandel bekannt, der hier eine etwa 400-jährige Tradition hat. Außerdem ist der Stadtbezirk Gönningen weit über die Grenzen der Region hinaus bekannt für die Tulpenblüte. Alljährlich können sich Besucher an der üppig blühenden Pracht in und um Gönningen, vor allem auf dem Friedhof erfreuen.