Neues von den Linken: Carola Rau wird Stadträtin und folgt auf Thomas Ziegler: Die Übergabe des Mandats der Linken Liste Reutlingen erfolgt in der Gemeinderatssitzung am 26. April. Aufgewachsen in Bochum, Jahrgang 1952, zog Carola Rau mit ihren Eltern 1968 nach Tübingen. Dort war die Mutter eines inzwischen 31-jährigen Sohnes an der Universitätsklinik 33 Jahre als Kinderkrankenschwester tätig, davon zehn Jahre als Stationsleitung sowie die letzten vier Jahre als Fallmanagerin. 2006 zog sie von Tübingen zu ihrem Lebensgefährten nach Reutlingen-Betzingen. Nach Beginn der passiven Altersteilzeit 2012 engagierte Carola Rau sich in Reutlingen vielseitig ehrenamtlich: zunächst im Lobbyrestaurant, zusätzlich als Leselernpatin. Im August 2014 ist sie zur Vorstandsvorsitzenden der Arbeiterbildung e. V. gewählt worden. Schon über Jessica Tatti zu ihrem Engagement bei der Arbeiterbildung gekommen, erwuchs in der Folgezeit dann auch ihr Interesse an Reutlinger Kommunalpolitik. Carola Rau, 2008 Gründungsmitglied der Linken Liste Reutlingen, kandidierte für die »Linke« anlässlich den Gemeinderatswahlen 2009 sowie 2014; bei den jüngsten Wahlen schaffte sie den Sprung von Platz 8 auf Platz 4. Die Erfahrungen im Verein Arbeiterbildung motivieren die künftige Stadträtin sich für benachteiligte Menschen einzusetzen. Zentrale Themen für sie werden sein bezahlbarer Wohnraum, günstiger Öffentlicher Personennahverkehr und eine Stadtentwicklung, die Teilhabe aller am öffentlichen Leben bieten kann. Künftig wird Carola Rau vertreten sein im Verwaltungs-, Kultur- und Sozialausschuss sowie im Schulbeirat des Reutlinger Rathauses, in den Aufsichtsräten der GWG und der Stadthalle Reutlingen GmbH sowie im Stiftungsrat der Stiftung Volksbildung.
Super Wochenstart: Besser geht’s kaum. Die Schülerinnen und Schüler der Schillerschule dürfen sich über zwei Slacklines, eine Rutsche und eine Drehscheibe freuen. Am Montag wurde »ihr« neu gestalteter Schulhof offiziell eingeweiht. Im September 2011 hat der Gemeinderat die Sportentwicklungsplanung verabschiedet. Fünf der darin enthaltenen Handlungsempfehlungen sollten außerplanmäßig realisiert werden, darunter die Gestaltung bewegungsfreundlicher Schulhöfe. An folgenden Schulen konnten diese Maßnahmen bereits umgesetzt werden:Gerhart-Hauptmann-Schule, Hohbuchschule, Hofschule Altenburg, Hermann-Hesse-Realschule, Eduard-Spranger-Schule und Gutenberg-Schule Orschel-Hagen. Und nun auch die Schillerschule in Orschel-Hagen.    –rw.