PFULLINGEN. Ein kurzer heftiger Regenschauer sorgte für Abkühlung im heißen Kampf um den Sieg beim abschließenden M-Springen. Am Ende gab es sogar zwei Sieger. Die Reiterkameradschaft Pfullingen hatte zu ihrem alljährlichen Springreitturnier eingeladen, Ross und Reiter folgten zuhauf ihrem Ruf. Drei Tage lang konnten die Zuschauer die perfekte Einheit von Mensch und Pferd bestaunen. Höhepunkt des Turniers war der Preis des Reutlinger WOCHENBLATTES im abschließenden M-Springen mit gehobenem Schwierigkeitsgrad. Da sich für den Wettbewerb mehr als 50 Reiter/Pferd-Einheiten angemeldet hatten, wurde das Springen in zwei Abteilungen gesplittet. So kam es zustande, dass der Preis des Reutlinger WOCHENBLATTES gleich zweimal vergeben wurde. 

Herzschlagfinale
Letztendlich stellten sich 29 Starterpaare dem Parcours mit insgesamt zwölf Hindernissen. Vier Paare schafften den Sprung ins Stechen. Das bedeutet, dass die Reiter mit der geringsten Fehlerzahl im ersten Durchlauf noch mal auf den Parcours dürfen. Am besten gelang das Ferguson Burt vom RSG Gnadental auf Henkel´s Casall und Marina Tress auf Canstakka.
Doch es war ein knapper Sieg – als Hans-Jürgen Fallscheer auf Elcantaro regelrecht über den Platz fegte hielten die Zuschauer den Atem an. Beim allerletzten Hindernis allerdings fiel die Stange und aus war für ihn der Traum vom Sieg. So konnten sich der Brite Ferguson Burt und Marina Tress über die begehrte Trophäe freuen. Für die Reiterin vom RFV Ehestetten war es sowieso ein rundum zufriedenstellendes Wochenende. Sie sicherte sich davor den Titel in einer M*-Springen auf Pferd Florian.

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Lokalmatadorin Hageloch überzeugend
Vor heimischem Publikum konnte Lena Hageloch von der Reiterkameradschaft Pfullingen sich einen Sieg in der Prüfung Klasse M* erkämpfen. Auf Chevy legte sie einen tadellosen Ritt unter einer Minute hin, was ihr den Heimsieg einbrachte.


Rundum zufrieden
Der Vorsitzende der Pfullinger Reitkameradschaft, Stefan Tröster zeigte sich sehr zufrieden mit dem Turnier. Vor allem mit dem Wetter hatten sie die kompletten drei Tage großes Glück. Der kurze Regenschauer am Sonntag verzögerte den Turnierablauf nur geringfügig und verschaffte den Zuschauern eine kleine Abkühlung. Die Stimmung war wie immer gut auf dem wunderschön gelegenen Reitgelände am Ahlsberg und so kann man sich gleich wieder auf nächstes Jahr freuen.     –boe