MÜNSINGEN. Er hat gefroren wie ein Schneider, aber sein Herz schlug hoch und höher. »So viel Dampf gab es noch nie in Münsingen im Bahnhof«, frohlockte Bernd-Matthias Weckler.
Der Betriebsleiter und Chef der Schwäbischen Albbahn stand zwischen den Gleisen auf dem Münsinger Bahnhof und lenkte und leitete die Parade der vier Dampflokomotiven aus der Bauzeit zwischen 1904 und 1944. Da schlugen auch die Herzen der Eisenbahnfans höher die aus der gesamten Region gekommen waren, um das Spektakel zu begutachten oder in den historischen Waggons Platz genommen hatten. Ein eisiges Vergnügen war es für alle bei Temperaturen bis minus 20 Grad Celsius am Morgen bei den ersten Fahrten. Doch ein Gutes hatte das: die Kälte ließ die Loks noch mehr dampfen.     –diet 
 
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