TROCHTELINGEN. Der trockene und warme Sommer war ideal zum Radfahren. Es wurden so manche Kilometer gefahren, die nun eine ausgezeichnete Grundlage für den Saisonabschluss der Mountainbiker auf der Schwäbischen Alb sind. Am 7. Oktober fällt in Trochtelfingen der Startschuss zur 22. Austragung der Alb-Gold Trophy. Zur Auswahl stehen auch in diesem Jahr wieder drei unterschiedliche Strecken über 30, 50 und 88 Kilometer. Außerdem wird eine eMTB Country-Fahrt angeboten, bei der es keine Wertung geben wird. In bewährter Weise geht das Organisationsteam bestehend aus drei Vereinen und einem Nudelhersteller an die Veranstaltung heran. Gemeinsam mit dem TSV Mägerkingen, der TSG Münsingen und dem SSV Meidelstetten werden am Renntag rund 250 Helfer aktiviert. Auf die gute vereinsübergreifende Zusammenarbeit sind die Ausrichter besonders stolz. So hat sich das Rennen zu dem entwickelt, was es heute ist: eine familiäre Veranstaltung für alle Leistungs- und Altersklassen. In Meidelstetten gibt es auch in diesem Jahr wieder eine sogenannten »Hot-Spot« mit Musik, Moderation und Bewirtung für Fans und Zuschauer.

Starterfeld
Das Starterfeld ist bereits jetzt schon extrem breit gefächert. Neben den zahlreichen Hobbyfahrern, ambitionierten Amateuren und Profis stehen auf der 30 Kilometer langen Runde auch viele Jugendliche an der Startlinie. Bei den Männern liegt die Favoritenbürde auf der Langdistanz einmal mehr bei den Fahrern des Teams Centurion Vaude. Markus Kaufmann, der als diesjähriger Sieger der Trans Alp und weiteren Top-Platzierungen von Costa Rica nach Trochtelfingen anreist, steht sicherlich ganz oben auf der Liste.
Zusammen mit Peter Herrmann, zuletzt starker Fünfter beim UCI Marathon-Weltcup in Polen, wird er versuchen die Akzente im Feld der knapp 50 Lizenzfahrer zu setzen.
Ein Dauerrivale ist wieder bis in die Haarspitzen motiviert: Routinier Uwe Hardter von der TSG Münsingen (Team Texpa Simplon) wird einmal mehr alles geben, um sich für den Sieg beim Heimrennen in eine gute Ausgangsposition zu bringen.
Bei den Damen strebt die Dettingerin Gabi Stanger (Team Centurion Vaude) einen weiteren Sieg bei »ihrer« Trophy an. Bereits zum zwanzigsten Mal steht sie an der Startlinie und muss sich sicher auch wieder gegen die Angriffe der jungen Wilden wehren. Einen Namen hat sie dabei sicherlich ganz oben auf ihrer Liste stehen - den von Leonie Daubermann (Stevens / The Global Fine Art). Zuletzt hatte Leonies Schwester Antonia vor zwei Jahren Stanger den Titel bei der Trophy weggeschnappt. 

Auch 2018 gibt’s wieder eine Charity für Clowns im Dienst e.V.. Ein Euro des Startgeldes geht automatisch an den Verein.     –rw