BAD URACH/HOUFFALIZE. Wenn ihm das einer vor dem Weltcuprennen der Marathon-Serie versprochen hätte, da hätte ich sofort unterschrieben. Martin Frey lächelt wie ein Honigkuchenpferd und freut sich über eine Platzierung, die manche ärgerlich finden. Platz vier im Sport gilt gemeinhin als Veliererplatz, weil man das Podest nur von unten sieht. Doch für den Bad Uracher war das Ergebnis im belgischen Houffalize toll. Damit bin ich voll zufrieden, sagte der 24-Jährige. Sein Bulls-Team Kollege Simon Stiebjahn gewann das Rennen über 84 Kilometer und 2400 Höhenmeter, 3,55 Minuten zurück fuhr Frey nach 3:40 Stunden über die Ziellinie.
Er habe sich nicht ganz so gut gefühlt wie bei de EM vor Wochenfrist, gleichwohl zeigt die Formkurve nach oben. Am Samstag, 5. Mai startet Frey beim Bundesligarennen in Gedern. Eine Woche später geht’s zum Marathon nach Willingen. –diet