AMMERBUCH. Mit dem 4. Lauf zur FIA European Truck Racing Championship fand vor rund 25 000 Zuschauern erstmals ein Truckracing-Event auf dem Slovakiaring nahe Bratislava statt. Der Kurs ist mit knapp sechs Kilometern nicht nur die längste Strecke im Kalender, er ist auch sehr viel schneller als all die anderen Rennstrecken, auf denen Europa-Meisterschaftsläufe gefahren werden. So stand für Steffi am Donnerstag erst einmal eine ausgiebige Streckenbesichtigung an.Für die MAN-Pilotin aus Ammerbuch hat sich der »Aufwand« am Ende ausgezahlt. Ein Sieg und ein zweiter Platz in der FIA-Einzelwertung, dazu zwei erste Plätze in der FIA-Teammeisterschaft, in der Steffi zusammen mit ihrem Markenkollegen Sascha Lenz für Reinert Adventure fährt, damit hätte sie im Vorfeld nicht gerechnet.

»Die Strecke ist ja nicht nur rund 50 Prozent länger als die meisten anderen, sie ist ja auch um 20 bis 30 Prozent schneller. Das war schon eine ganz neue Truckracing-Erfahrung«, meinte eine sichtlich zufriedene Steffi Halm. Der raue Belag, die hohen Kurvengeschwindigkeiten, zudem Asphalttemperaturen von 45 Grad, all das ist extrem Reifen verschleißend. Man musste schon darauf achten, zum Schluss nicht mit sich in Auflösung befindenden Reifen in die letzten Runden zu gehen. Ich finde, mir ist das gut gelungen. Ich bin mit meinem persönlichen Ergebnissen und auch mit denen des Teams Reinert Adventure sehr zufrieden.« In der FIA-Wertung liegt Steffi nun auf dem 4. Platz, ihr Team auf dem dritten Rang. Von Freitag 25. bis Sonntag 27. August findet der 5. Lauf zur Truck-EM auf dem Hungaroring bei Budapest statt. 

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