METZINGEN. Für die Metzinger Schülerinnen und Schüler sind die beiden Mensen im Neugreuth und auf dem Ösch nicht nur ein Ort zur reinen Nahrungsaufnahme sind, sondern etwas ganz besonderes. Eine jüngst veröffentlichte Schülerumfrage zeigt: das besondere Konzept kommt an. Verantwortlich ist in beiden Mensen die Bruderhaus-Diakonie. Menschen mit und ohne Behinderung kümmern sich tagtäglich um die Verpflegung der Kinder und Jugendlichen. »Es freut uns, dass hier auch Menschen mit Behinderungen einen Arbeitsplatz mitten in der Gesellschaft bekommen können«, erklärte Petra Droste von der Bruderhaus-Diakonie das Konzept. 
Die Beschäftigten haben in der Mensa abwechslungsreiche und anspruchsvolle Aufgaben, die von eher einfachen Tätigkeiten wie zum Beispiel Abtrocknen und Waffeln ausbacken über die Zubereitung von Snacks, Salaten und Nachtisch bis zum Ausgeben der Speisen und dem Kassieren gehen. Bei ihrer Arbeit werden sie vom Fachpersonal geschult, angeleitet und unterstützt.
»Die Beschäftigten arbeiten mit viel Herzblut und persönlichem Engagement«, so Lucia Ostertag von der Bruderhaus-Diakonie. Das wurde auch von der Schülerumfrage zur Mensa Neugreuth bestätigt. Dreiviertel der befragten Kinder und Jugendlichen gaben an, dass die Mitarbeiter freundlich sind. Die Umfrage wurde von einer Projektgruppe rund um Schulleiter Jürgen Grund von der Schönbeinrealschule, Schulleiterin Christina Kimmerle von der Neugreuthschule, Gesamtelternbeiratsvorsitzenden Peter Flämig, Birgit Buck von der Stadtverwaltung sowie Petra Droste, Lucia Ostertag und Elisabeth Schmidt von der Bruderhaus-Diakonie durchgeführt und ausgewertet. 
Im Mittelpunkt der Befragung standen neben der Atmosphäre in der Mensa Neugreuth auch das Angebot und die Qualität des Essens. Über 550 Schülerinnen und Schüler von der Neugreuthschule/Werkrealschule und der Schönbeinrealschule wurden befragt.