DETTINGEN. Bereits zum 26. Mal verwandelt sich die Dettinger Ortsmitte zum Zentrum der Kunsthandwerker. Dieses Jahr sind besonders viele Anbieter dabei – etliche das erste Mal. Gemeinsam mit der  großen Stammbesetzung steht so dem Publikum ein vielseitiges Sortiment zur Verfügung:  Ob Textiles, verschiedenste Holzartikel, Gartenkeramik, Gefilztes, Gedrechseltes, Designerschmuck, Upgecyceltes,  Edelstahlbilder oder Windräder –  die Auswahl  ist enorm. Die Marktzeiten sind wie gewohnt, am Samstag von 13 bis 18 Uhr und am Sonntag von 11 bis 18 Uhr.  Viele Aussteller zeigen an ihrem Stand, wie ihr Produkt entsteht. Bei manchem darf man selbst tätig werden, beispielsweise kann ein Windrad hergestellt werden. Neu ist ein Kettensägenschnitzer. Der Künstler zeigt um 13.30 und 16 Uhr auf dem Uhlandschulhof jeweils eine Vorführung. Als Überraschung entsteht  vor den Augen der Zuschauer ein typisches Dettinger Objekt – ein Goißkopf. Für Kinder dreht sich ein Karussell und auf dem Ulandschulhof steht ein Bungy-Trampolin sowie das Spielmobil zum Springen und Austoben bereit.

Im Bürgerhaus: Im Susanna von Zillenhart-Saal gibt es in diesem Jahr eine Bastelaktion für Groß und Klein. Das Kulturamt hat sich mehrere Aktionen überlegt, die Auszubildenden und Bundesfreiwilligendienstler der Gemeinde unterstützten und helfen bei der Umsetzung vor Ort. Zudem  gibt es wie gewohnt die Kaffeestube, in diesem Jahr erstmalig vom Förderverein Schillerschule durchgeführt, die erfahrenen Organisatoren der ehemaligen Uhlandschule sind mit dabei.

Nur am Sonntag: Ausstellung »Farben und Formen ohne Normen« nennt sich die Ausstellung des Künstlers Kurt Friedrich. Alle Kunstinteressierten können die Exponate inm Rathaus besichtigen.
Tradition hat auch der Bürgerinfotag vor dem Rathausstatt. Bürgermeister Michael Hillert, Vertreter des Gemeinderats und der Verwaltung beantworten von 11 bis 17 Uhr aktuelle Fragen aus der Bürgerschaft. Dabei geht es unter anderem um den Umbau des Kreuzungsbereichs »Schlössleskurve« und das nächste Wohngebiet.

Das Heimatmuseum gewährt am Sonntag zwischen 11 bis 17 Uhr Einblicke in Dettingens Geschichte – dazu werden Rahmkuchen, Dettinger Bier und Musikgenuss angeboten. Kaffee und Hausfrauenkurchen gibt’s in der neugestateten Kaffeestube. Die Schmiede ist in Betrieb und die umfangreiche Ausstellung zu Leben und Wirken von Wilhelm und Walter Ellwanger lädt zum Besuch ein.

Auch ein Besuch bei den Dettinger Einzelhändlern lohnt sich; sie haben samstags geöffnet und öffnen auch am 13. Oktober von  12 bis 17 Uhr beim verkaufsoffenen Sonntag ihre Türen. Um Parkplatzprobleme zu vermeiden, können die Besucher die ständige Verbindung der Ermstalbahn von Reutlingen über Metzingen und Bad Urach nach Dettingen nutzen.      -pi/ew

www.dettingen-erms.de