Förderpreis. Dr. Sonja Kreß hat für ihre Doktorarbeit an der Eberhard Karls Universität Tübingen eine landesweite Auszeichnung erhalten. Die 32-jährige Juristin ist eine von neun Nachwuchswissenschaftlern aus Baden-Württemberg, denen in einer feierlichen Veranstaltung in Stuttgart der Förderpreis des Arbeitgeberverbandes Südwestmetall verliehenwurde. »Im Rahmen ihrer für die Unternehmen sehr nützlichen Doktorarbeit ‘Criminal Compliance undDatenschutz im Konzern’ untersuchte die Preisträgerin inwieweit Compliance-Maßnahmen mit den Datenschutzanforderungen in einem Konzern kompatibel sind«, sagte der Geschäftsführer der Südwestmetall-Bezirksgruppe Reutlingen, Dr. Jan Vetter: »Dabei entwirft sie Lösungen auf Grundlage eines einheitlichen Gesamtkonzepts, wobei auch Fragen im Zusammenhang mit der neuen Datenschutz-Grundverordnung einbezogen werden. Mit dem Förderpreis würdigt Südwestmetall herausragende Leistungen des wissenschaftlichen Nachwuchses an den neun baden-württembergischen Landesuniversitäten. An jeder Universität wird ein mit 5 000 Euro dotierter Südwestmetall-Förderpreis ausgelobt. Die Preise werden jährlich auf Vorschlag der Universitäten für wissenschaftliche Arbeiten vergeben, die für die industrielle Arbeitswelt oder deren sozialpolitische Rahmenbedingungen von Bedeutung sind.
Tausch. Es hat Jahrzehnte gedauert, jetzt darf die Feuerwehr in Tübingen-Lustnau damit rechnen, dass sie eine neue Bleibe bekommt. Das Gebäude in der Harprechtstraße war im Laufe der Jahre eher zu einer Notlösung verkommen, eine Alternative, neben dem Autohaus Lindenschmid in der Bebenhäuser Straße kam auch nicht in Frage. Jetzt gibt es wohl Platz in der Alberstraße. Durch ein Tauschgeschäft, das wohl auch der OB von Schwäbisch Gmünd gefördert hatte, wird die Feuerwehr neben das Sportinstitut umziehen und der Eigentümer des Grundstücks dort darf dann in der Harprechtstraße bauen. Ob der Altbau der Feuerwehr den Brandschutzbestimmungen gerecht wird, braucht damit nicht mehr gesprüft zu werden.
Ausfall. Auch das kann passieren. Vergangene Woche hat es ein Zug, der von Ulm über Aulendorf und Tübingen nach Stuttgart fahren sollte, nicht an sein Ziel geschafft. Grund war eine verspätete Abfahrt in Ulm, die sich in Tübingen auf insgesamt 50 Minuten anhäufte. Da weitere Verzögerungen zu erwarten gewesen wären, wurde der Zug in Tübingen »gewendet« und musste dann wieder zurück in Richtung Aulendorf fahren. Reisende konnten sich aus den umfangreichen anderen Angeboten der Bahn bedienen.
Platz. Wenn das nicht eine Erleichterung ist. Ab 2. Mai werden auf der Strecke der Ammertalbahn zwischen Tübingen und Entringen an Schultagen drei weire Züge von Tübingen nach Entringen verkehren. Die Kosten für den Service: rund 65 000 Euro. Zur Information: An Schultagen nutzen 8 800 Personen die Ammertalbahn. Dafür darf man sich darauf einstellen, dass zwischen dem 13. August und dem 9. September wieder keine Züge fahren – routinemäßige Sanierungsarbeiten.     –tw