Abgewiesen.  Das hatten die Kläger sicher miteingerechnet. Der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg hat vergangene Woche die Klagen von Eltern aus Rottenburg und Waldenbuch abegwiesen, mit denen diese verlangten, dass der Landkreis Tübingen die Kosten für die Fahrtkosten ihrer Kinder zu übernehmen. Die Eltern hatten weit ausgeholt: Für sie verstoße die Verpflichtung gegen den internationalen Pakt über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte nach den UN-Kinderrechtskonventionen. Häten die Eltern obsiegt, dann hätte der Landkreis rund drei Millionen Euro zusätzlich aufbringen müssen. 
Übermalt.  Man kann dem Tübingen OB nicht vorhalten, dass er nicht Hand anlegt. Vergangene Woche hatte Boris Palmer eine Farbrolle in die Hand genommen, um Graffiti-Schmierereien an der Wand des Schlagzeug-Pavillon der Tübingen Musikschule  zu übermalen. Damit wollte Palmer vermitteln, dass die Kommune die Malerkosten für die Schmierereien an Gebäuden der Altstadt erstatten wird. 
Besetzt.    In der Nacht zum Freitag haben etwa 20 jungen Leute ein Haus in der Gartenstraße besetzt. Das Haus, das seit rund zehn Jahren leer steht, soll nicht nur besetzt bleiben, es soll im Erdgeschoss ein Cafe eingerichtet werden, es ist barrierefrei zugänglich, wie es heißt. Gleich nach der Besetzung haben die jungen Leute versucht, Fakten zu schaffen: Sie haben sofort, wie es heißt, auf- und umgeräumt.                                                                -tw