Mehrsprachig. Neuer Gesundheitswegweiser für den Landkreis Tübingen mit Verzeichnis mehrsprachiger Arztpraxen und wichtigen Infos zum Gesundheitswesen: Der Landkreis Tübingen hat einen aktualisierten Gesundheitswegweiser herausgegeben, der einen Überblick über mehrsprachige Ärztinnen und Ärzte, Therapeutinnen und Therapeuten sowie Kliniken und Beratungsstellen bietet. Ausländische Mitbürgerinnen und Mitbürger finden in dieser Übersicht die Information, in welchen Praxen und Einrichtungen Patientengespräche in einer anderen Sprache geführt werden können oder wo Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei Bedarf dolmetschen. Ergänzend bietet der Wegweiser auch grundlegende Informationen über das Gesundheitssystem in deutscher und englischer Sprache. Den Wegweiser gibt es auf der Internetseite des Landkreises Tübingen unter www.kreis-tuebingen.de unter dem Suchbegriff »Gesundheitswegweiser«. Zusätzlich sind gedruckte Exemplare beim Bürgerbüro des Landratsamts, bei Städten, Gemeinden, im Universitätsklinikum Tübingen und vielen weiteren Einrichtungen erhältlich.
Oben. Spitzenfrau im Spitzentrio: Die CDU-Kreisverbände Tübingen und Zollernalbkreis freuen sich über die Nominierung von Annette Widmann-Mauz MdB zur Aufstellung der Landesliste. Der Bundestagswahlkreis Tübingen-Hechingen ist mit der Bundestagsabgeordneten und Parlamentarischen Staatssekretärin beim Bundesminister für Gesundheit Annette Widmann-Mauz MdB an prominenter Stelle vertreten. Die Partei schlägt Annette Widmann-Mauz MdB für den zweiten Listenplatz vor. Damit bildet sie mit Bundesfinanzminister Dr. Wolfgang Schäuble MdB an Platz eins und vor dem Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Volker Kauder MdB als Spitzenfrau das Spitzentrio der Südwest-CDU.
Hoffnung. Neuer Wirkstoff zur Malariavorbeugung liefert erste vielversprechende Ergebnisse. Tropenmediziner der Uni Tübingen belegen Wirksamkeit an freiwilligen Probanden. Weltweit mehr als 100 Millionen Reisende aus nicht-tropischen Regionen besuchen jedes Jahr Malariagebiete. Etwa 30 000 infizieren sich mit dem gefährlichen Erreger Plasmodium falciparum, der von Anopheles-Mücken übertragen wird. Noch wesentlich mehr Malariafälle gibt es durch Reisen innerhalb der Tropen und bei Risikogruppen wie Kindern und Schwangeren. Für die Malariavorbeugung stehen verschiedene Medikamente zur Verfügung. Manche können jedoch schwerwiegende Nebenwirkungen verursachen; andere gelten als gut verträglich, müssen aber täglich eingenommen werden. Die vergessene Einnahme bildet aktuell den größten Risikofaktor für Reisende, an Malaria zu erkranken. Unter der Leitung von Professor Peter Kremsner und Dr. Benjamin Mordmüller vom Institut für Tropenmedizin der Uni Tübingen sowie dem Deutschen Zentrum für Infektionsmedizin (DZIF) haben Wissenschaftler nun den neuen Wirkstoff DSM265 ersten klinischen Tests unterzogen. In einer Studie, unterstützt von MMV (Medicines for Malaria Venture) und dem DZIF, mit freiwilligen gesunden Probanden, die nach Einnahme des Wirkstoffs mit Malariaerregern infiziert wurden, zeitigte DSM265 eine gute vorbeugende Wirkung. Die Studie wurde in der medizinischen Fachzeitschrift The Lancet Infectious Diseases veröffentlicht.     –tw