Mit Brötchentüten gegen Abzocke. Das Polizeipräsidium Reutlingen geht neue Wege im Kampf gegen Telefon-Betrüger. Mit der Verteilung von einer Million Bäckertüten in den Landkreisen Reutlingen, Tübingen und Esslingen wollen die Beamten die Menschen  an die miesen Betrügereien, die sich leider immer wieder am Telefon abspielen, erinnern. Insbesondere ältere Menschen sind in der Vergangenheit darauf reingefallen und um ihre Ersparnisse gebracht worden. Mit einer  Aufklärungskampagne starten die Beamten des Referats Prävention am 9. Oktober durch. Gemeinsam mit den beteiligten Projektpartnern werden die ersten mit polizeilichen Botschaften  versehenen Brötchentüten am Infostand auf dem Tübinger Holzmarkt  von 10 bis 13 Uhr  verteilt. 


Baden gehen könnte unter Umständen eine weitere fixe Idee des Tübinger OBs Boris Palmer. Der Rathauschef,  wegen seiner vielen sprunghaften Gedanken oftmals im Kreuzfeuer, hat sich ein neues Hobby zugelegt: die Kunst. Er, der bei seiner Bewerbung im OB-Wahlkampf freimütig einräumte, er verstehe von Kultur nichts, will jetzt die Tübinger Neckarfront mit einer sirenengleichen Badenixe verschönern. Palmer, der noch nicht bewiesen hat, dass er  ausreichend Geschmack hat, will die Skulptur auch ohne Rat von Fachleuten aufstellen lassen, dem Vernehmen nach gibt es  Geldgeber, die die Nixe der Stadt zum Geschenk machen würden. 


Auf der Strecke blieben vergangene Woche vor allem Pendler zwischen Tübingen und Bad Urach. Schüler und Berufstätige hatten sich damit auseinanderzusetzen, dass die Regionalexpresszüge zwischen Tübingen und Stuttgart nur in Tübingen und Reutlingen hielten. Wer von Kirchentellinsfurt, Wannweil oder Betzingen weg wollte, blieb förmlich stehen. Erklärung der Bahn: Es wäre zu einigen »kurzfristigen« Krankmeldungen bei Lokführern gekommen. Woran das liegt, ob Lokführer abgewandert sind oder sich versetzen ließen, spielt dabei keine Rolle. 


Ebenfalls auf der Strecke geblieben sind die Tübinger, die sich  darauf gefreut hatten, dass sie in diesem Herbst wieder im Tübinger Nordbad schwimmen könnten. Wird nichts, sagten die Stadtwerke, weil Spannbetonträger über dem Hauptbecken Hohlstellen haben. Vor Februar 2020 soll der Schaden behoben sein. So hatte man beim Berliner Flughafen auch angefangen zu argumentieren....