Besuch. Die Entscheidung für oder gegen eine Organspende liegt natürlich bei jedem selbst. Es ist aber gut, wenn die Menschen sich mit dem Thema auseinandersetzen – unter anderem dazu möchte Torsten Klein, der vor 30 Jahren in der Uniklinik Tübingen eine Leber transplantiert bekam, die Leute anregen. Heute führt der inzwischen 47-Jährige ein ganz normales Leben und er besuchte die Chirurgische Uniklinik nun zum 30. Jahrestag seiner Transplantation. Klein war damals der siebte Patient, bei dem in Tübingen damals eine Operation dieser Art durchgeführt wurde. Prof. Alfred Königsrainer, der 2004 die Leitung der Tübinger Universitätsklinik für Allgemeine, Viszeral- und Transplantationschirurgie übernahm, freute sich über den Besuch: »Es ist eine tolle Bestätigung und Motivation für uns zu sehen, dass wir mit unserer Arbeit Menschen ermöglichen, über eine so lange Zeit hinweg ein normales Leben zu führen«. Klein arbeitet heute als Maschinenbaumechaniker, ist als Rettungssanitäter aktiv und steht bei Patiententagen als Ansprechpartner mit seinen Erfahrungen als Transplantierter zur Verfügung: »Mir geht es darum, dass sich die Leute mit dem Thema überhaupt auseinandersetzen«, sagt er.

Dankesessen. Zu einem ganz besonderen Essen wurden die ehrenamtlichen Helfer des Fördervereins für krebskranke Kinder Tübingen eingeladen. Jürgen Kohler, der Direktor des Mövenpick Hotels, kochte höchstpersönlich gemeinsam mit seinen leitenden Angestellten für die Gäste im Elternhaus des Fördervereins. Die Idee zu dem gemeinsamen Essen kam den Organisatoren bei einem Benefizbrunch, das das Hotel jedes Jahr zugunsten des Fördervereins veranstaltet. Der Vorsitzende des Vereins Anton Hofmann freute sich über die große Wertschätzung vonseiten des Hotels – diese gebe den Mitgliedern Kraft und Motivation für ihre Arbeit für krebskranke Kinder.

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Mühlstraße. Der Kran am unteren Ende der Mühlstraße in Tübingen wurde – schneller als geplant – in nur zwei Nächten abgebaut. Auch die Behelfsampel wurde entfernt und der Gehweg kann jetzt wieder in voller Breite genutzt werden. Der Busverkehr wird in der Nacht zum Donnerstag wieder normal rollen. Voraussichtlich ab Mitte März ist die Germanenstaffel wieder begehbar. Dann führen 117 Stufen von der Gartenstraße auf den Österberg - eine willkommene Abkürzung für viele Menschen und zugleich ein reizvoller Aussichtspunkt auf die Stadt.      –tw