Gruppenidentität. Schon vor 42 000 Jahren nutzten Menschen Schmuck als Ausdruck von Gruppenidentität. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Tübingen und des Senckenberg Centre for Human Evolution and Palaeoenvironment (HEP) an der Universität Tübingen haben in den Weltkulturerbe-Höhlen des Achtals und Lonetals Perlen aus Mammutelfenbein gefunden, die in ihrer Machart bislang ausschließlich auf der Schwäbischen Alb vorkommen. Am Fundort Hohle Fels bei Schelklingen im Achtal wurden zudem Perlenformen ausgegraben, die gänzlich einmalig für diese Höhle zu sein scheinen. Professor Nicholas Conard und sein Team präsentierten nun im Urgeschichtlichen Museum Blaubeuren (urmu) neue Schmuckfunde aus den Grabungsarbeiten mit 40 Schmuckstücken ist die Anzahl der Funde ungewöhnlich hoch.
Desaster. Aus, es ist aus, das Festival ist aus. So hätte es tönen müssen, aus allen Lautsprechern oder im Netz auf Twitter, Facebook & Co. Doch stattdessen herrschte Stillschweigen auf dem Tübinger Festgelände. Dort hatte, wie schon viele Jahre zuvor, das Afrika-Festival einen weiteren Anlauf genommen, um die Fans diesmal mit hochkarätigen Musikern und weitaus besserer Organisation zu begeistern. Das war der Plan von Seyoum Habtemariam. Doch der ging nicht auf. Mit horrenden Eintrittspreisen für Stars wie Alpha Blondie, Luciano Messenjah und Salif Keita, der zum Glück krankheitsbedingt ausfiel, mit einem Besucherstrom von bis zu 1000 Menschen im Vorfeld zu spekulieren, ist schlichtweg sehr riskant. Zumal kaum die Werbetrommel gerührt wurde und parallel auch noch in näherer Umgebung zwei weitere Afrika-Festivals stattfanden. Letztendlich verirrten sich 300 zahlende Fans nach Tübingen. Viel zu wenig.
Fazit: Wer nicht »flüssig« ist und kein Händchen fürs Organisieren hat, sollte sich überlegen, ob’s der richtige Job ist.     –tw/pi