Eingetopft. Für die Wildschweine, die in den vergangenen Wochen Gärten im Tübingen Norden umgegraben haben, enden die Aktivitäten im Kochtopf. Die beiden von der Stadt beauftragten Jäger haben einen Keiler und eine Bache zur Strecke gebracht. Der Keiler wird diese Woche gebraten dem Gemeinderat vorgesetzt. Ein Mitglied des Rats hatte die Verwertung schon angeregt, ehe das Schwein erschossen worden war. Kochen muss er es nicht, das erledigt schon der Metzger aus der Altstadt.
Zurückgezogen. Da hat sich die Universität ins Knie geschossen. Nach dem sie für Anfang November eine angekündigte Versammlung von Studenten auf dem Geschwister-Scholl-Platz nicht genehmigt hatte, hat sie das Verdikt mit eingezogenem Kopf wieder zurückgenommen. Zurückgenommen hat es ganz offensichtlich der Kanzler, der im Haus die Stellung halten musste, weil der Präsident außer Haus war. So viel zur Entscheidungsfreude. 
Vorausgeblickt. Günstiger kann es für den Kreis gar nicht laufen. Mitte November hat Landrat Jochim Walter angekündigt, dass er für eine weitere Amtsperiode zur Verfügung stehe. Walter war 2003 zum Landrat gewählt worden, er dürfte im kommenden Jahr auch ohne ernsthaften Gegner in seine dritte Amtszeit gehen. E ist nicht nur einer von drei Vizepräsidenten des Deutschen Landkreistags und Präsident des baden-württembergischen Landkreistags.