Demo für neues Hallenbad. Am Sonntag trafen sich Nutzergruppen der städtischen Schwimmbäder, darunter Wasserballer und Taucher, zu einer kleinen Demo im Freibad und forderten mehr Wasserflächen. Ulrich Fischer, zweiter Vorsitzender des Tübinger Schwimmvereins (TSV), rief unter dem Beifall der Gäste: »Wir brauchen ein neues Hallenbad.« Angesprochen waren dabei die Entscheider im Gemeinderat, der verschärften Situation entgegenzuwirken, nachdem das Hallenbad Nord derzeit wegen Sanierungsarbeiten vorübergehend geschlossen wurde. Tübingens Hallenbäder werden doppelt so oft frequentiert wie im Landesschnitt. Die Bäder-Situation in der Uni-Stadt ist seit Jahren angespannt. Der Arbeitskreis Bäder, dem neben dem Schwimmverein auch der Post-SV, die DLRG-Ortsgruppe, die Rheumaliga (mit rund 1 000 Schwimmern), die Tübinger Schulen, sowie die Stadtverwaltung und die Stadtwerke angehören, hatte bereits im Sommer eine Bäderkonzeption vorgelegt und in einem Positionspapier deutlich gemacht, dass sich dringend etwas ändern müsse.     –jos