Ansprechpartnerin. Das Universitätsklinikum Tübingen hat eine neue Leiterin der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: Bianca Hermle (36) berichtet in ihrer Funktion seit Anfang des Jahres direkt an den Leitenden Ärztlichen Direktor und Vorstandsvorsitzenden Dr. med. Michael Bamberg. Hermle folgt auf Dr. Ellen Katz, die die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Universitätsklinikums mehr als 20 Jahre geleitet hat und weiter in Teilzeit Mitglied des Kommunikations-Team sein wird.

Gewählte. Heike Hänsel, Tübinger Bundestagsabgeordnete und stellvertretende Vorsitzende der Fraktion Die Linke im Bundestag, wurde letzten Samstag auf dem Landesparteitag der Linken in Stuttgart mit 87 Prozent der Stimmen auf Platz zwei der Landesliste zur Bundestagswahl gewählt. Hänsel ist Direktkandidatin zur diesjährigen Bundestagswahl im Wahlkreis Tübingen-Hechingen und gehört dem Bundestag seit 2005 an. Sie ist entwicklungspolitische Sprecherin und seit 2015 auch stellvertretende Vorsitzende ihrer Fraktion. Auf Platz eins wurde der Parteivorsitzende Bernd Riexinger mit 77,5 Prozent der Stimmen gewählt. Riexinger und Hänsel führen Die Linke in Baden-Württemberg als Spitzenduo in die Bundestagswahl. Bisher ist die Linkspartei mit fünf Abgeordneten aus Baden-Württemberg im Bundestag vertreten. Der frühere Tübinger Europaabgeordnete Tobias Pflüger, der im Wahlkreis Freiburg kandidiert, wurde in einer Stichwahl gegen den Bundestagsabgeordneten Richard Pitterle aus Sindelfingen auf Platz vier der Landesliste gewählt.

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Bezuschusste. Über Problemen und Perspektiven in der Pflege diskutierten Oberbürgermeister Boris Palmer und die Erste Bürgermeisterin Dr. Christine Arbogast diese Woche gemeinsam mit Vertretern von Tübinger Pflegeeinrichtungen – mit dabei war zudem Landessozialminister Manne Lucha. Zwar müssten die gesetzlichen Regelungen noch nachgebessert werden, so Lucha – über diese Nachricht freuten sich jedoch alle Beteiligten: Die Demenz-WG, die im Güterbahnhof im Mehrgenerationenhaus der Baugemeinschaft Plan G entsteht, bekommt einen Landeszuschuss von
100 000 Euro. Palmer regte an, dass das Sozialministerium die Kommunen noch besser unterstützen könnte durch die systematische Aufbereitung von Informationen zu den Regelungen in der Pflegepolitik – einem Feld, in dem sich in kurzer Zeit sehr viel verändert habe.    –shi