Anmelden. Von A wie Abenteuer im Wald über K wie Krimidinner und S wie Schokowerkstatt bis Z wie Zirkusluft schnuppern: Für Kinder und Jugendliche zwischen sechs und 15 Jahren bietet das städtische Sommerferienprogramm rund 300 Ausflüge, Kurse und Aktivitäten an. Anmeldungen sind bis Montag, 2. Juli, möglich. Kinder mit Tübinger KinderCard können kostenlos an allen Angeboten teilnehmen, sie zahlen lediglich zwei Euro Bearbeitungsgebühr. Beim Schmökern im Programmheft findet jeder seine Lieblingsaktivität. Kreative Köpfe können eine Silberschmiede besuchen, einen Film drehen oder eine eigene App programmieren. Wer es sportlich mag, kann unter anderem Kanu fahren, einen Hochseilgarten erkunden oder Zirkusartist werden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können auch Musicalstars werden, selbst Glas blasen oder den Kamelführerschein machen. Das Programm liegt als Broschüre unter anderem in den Rathäusern und Verwaltungsstellen der Teilorte, in der Stadtbücherei, in den Filialen von Kreissparkasse und VR-Bank sowie in Jugendtreffs und Jugendhäusern aus. Alle Informationen gibt es auch im Internet.
Ordnung. Die Stadt erhält 44 neue Ladepunkte für E-Fahrzeuge. Oberbürgermeister Boris Palmer hat das Projekt zusammen mit Vertretern der Stadtwerke beim Ortstermin an der Ladestation neben dem Freibad vorgestellt. Noch bevor der OB zum Termin erschien, erkundigte sich ein Bediensteter der Ordnungsbehörde nach den fehlenden Parktickets in den zu Demonstrationszwecken abgestellten E-Autos, die anschaulich betankt wurden. Während des Tankvorgangs selbst sei kein Ticket erforderlich, erst nach dessen Abschluss, klärte ein Verantwortlicher der Stadtwerke auf. Woran man dies denn erkennen könne, so die weitere Frage des Ordnungshüters, der sich jedoch sogleich dem nächsten Tatbestand zuwandte. »Haben Sie dafür eine Genehmigung?«
Gemeint war das von dem Energieversorger aufgestellte Partyzelt mit der Aufschrift »Wir wirken mit«.
Die Stadtwerke räumten ein, daran nicht gedacht zu haben und verwiesen darauf, dass in wenigen Minuten der OB erscheine und das Ganze eine offizielle Veranstaltung sei. »Das ist mir egal«, beschied der Ordnungsmann und schrieb sich die Sache auf.     –jos