Positive Resonanz zum Erhalt des Uhlandbades: Der Freundeskreis Pro Uhlandbad hat allen 307 Gemeinderatskandidaten Wahlprüfsteine zum Uhlandbad vorgelegt. Die Befragung hat eine deutlich positive Resonanz zum Erhalt des Uhlandbades ergeben. Ein Drittel aller Kandidaten aus sämtlichen Parteien und Gruppierungen hat sich mit dem Thema beschäftigt und geantwortet. Davon sprechen sich 60 Prozent ohne Vorbehalt für den Erhalt des Schwimmbades aus. 89 Prozen sprechen sich für die Erarbeitung eines qualitativen Bäderkonzepts für Tübingen mit Bürgerbeteiligung aus.

Verspätete Zustellung: Nach der peinlichen Panne beim Versand der Wahlunterlagen haben rund zehn Prozent der Tübinger Wahlberechtigten ihre Stimmzettel für die Kommunalwahlen am 26. Mai deutlich verspätet erst zu Beginn dieser Woche erhalten. Ob und welche Konsequenzen das haben kann, steht erstmal dahin. Jedenfalls macht es Sinn, sich die umfangreichen Stimmzettel vorab zu Hause in Ruhe anzuschauen und am besten auch schon auszufüllen. Das beschleunigt die Stimmabgabe im Wahllokal. Dort gibt es Expresswahlkabinen für alle, die ihre Stimmzettel bereits ausgefüllt mitbringen. Wichtig: Wer sich im Wahllokal noch mal anders entscheiden will, bekommt auf Wunsch neue Stimmzettel. Wer wahlberechtigt ist und auch im Verlauf der Woche keine Stimmzettel im Briefkasten gefunden hat, kann sich ab 8 Uhr bei der Stadtverwaltung unter der Telefonnummer 0 70 71/2 04 16 04 melden.

Nochmal Wahlen: Beim Wählen kann kumuliert und panaschiert werden. Doch was ist das? Für jeden Kandidaten darf man bis zu drei Stimmen vergeben. Diese Anhäufung von Stimmen heißt Kumulieren. Man kann, wenn man will, Kandidaten aus allen Listen mit Wahlvorschlägen ankreuzen. Man kann auch nur jeweils eine oder zwei Stimmen vergeben, solange die Gesamtzahl der Stimmen nicht überschritten wird. Dieses Auswählen und Mischen unter verschiedenen Wahlvorschlägen heißt Panaschieren.

»Fridays for Future«: Die Initiative »Fridays for Future« ist auch in Rottenburg angekommen. In der Domstadt nehmen sich am Freitag Schüler frei, und fahren nach Tübingen zur Klima-Kundgebung. Die Jugendlichen setzen damit ein klares Zeichen für mehr Klimaschutz, gegen das Artensterben und einen bewussteren Umgang mit Ressourcen.                                                                                                                                                      -jos/tw