Eigener Strom. im Tübinger Güterbahnhofs-Areal entsteht ein neues Wohnquartier mit rund 570 Wohnungen, 40 Büros und kleineren Betrieben. Alle Bauherren sind dazu verpflichtet, Vorkehrungen für die Errichtung einer Photovoltaik-Anlage zur Eigenstromversorgung zu treffen und diese zu errichten. Das Besondere daran: Nicht nur die Eigentümer, sondern auch die Mieter profitieren von der Stromerzeugung im Gebäude. Oberbürgermeister Boris Palmer und Reiner Zinser, Abteilungsleiter bei den Stadtwerken Tübingen (swt), informieren den Arbeitskreis Umwelt, Klima und Energiewirtschaft der CDU-Landtagsfraktion über dieses Modell und über weitere Mieterstromprojekte in Tübingen. Auf das Ergebnis darf man gespannt sein.

Geschlossen. Am Wochenende 11. und 12. März wird im Hallenbad Nord der Landesvielseitigkeitstest des Schwimmverbandes Württemberg durchgeführt. Die Schwimmhallen sind deshalb an beiden Wochenendtagen jeweils ab 12 Uhr für den öffentlichen Badebetrieb geschlossen. Die Sauna hingegen hat regulär geöffnet.

Gewaschen. Das hat der Tübinger Innenstadt noch gefehlt. Nachdem im vergangenen Jahr der Betreiber eines Waschsalons in der Mühlstraße aufgegeben hatte und sich nicht sofort ein Nachfolger fand, hat sich jetzt ein neuer Unternehmer gefunden. Eine Reinigungsfirma aus Holzgerlingen will im Markt am Nonnenhaus vor allem Studierenden die Möglichkeit verschaffen, die eigene Wäsche in die Hand zu nehmen. Zehn Waschmaschinen und Trockner sollen aufgestellt werden. Getränke, Snacks, Fernsehen und W-lan sollen helfen, die Zeit sinnvoll zu überbrücken. Die neue Waschstelle soll bis 22 Uhr geöffnet bleiben.

Gesammelt. Das war doch überraschend. Nach einer Umfrage des Landratsamts wollen 16 000 Privathaushalt im Kreis Tübingen ab 2018 eine kommunale Tonne fürs Altpapier. 20 der 50 Vereine haben bereits zu erkennen gegeben, dass sie zum Jahresende 2017 mit dem Sammeln aufhören wollen. Die verbleibenden Vereine sind sich trotzdem sicher, dass sie vor allem in den Teilorten Papier einsammeln können. Sechs Sammlungen soll es auf jeden Fall pro Jahr geben. Die Tonnen werden dem Vernehmen nach alle vier bis fünf Wochen gelehrt. Gebühren entstehen wohl keine.

Beflügelt. Wenn das kein gutes Zeichen ist. Jetzt hat der Festsaal in der Neuen Aula einen neuen Steinway erhalten. Das Instrument soll das Aushängeschild für das Konzertangebot in Tübingen werden. Sozusagen eingespielt hat den Flügel Bernd Glemser, der Resonanzboden umfasst zwei Quadratmeter, der Klang wirde mit »großzügig, substanzreich und weittragend« angegeben, »mit luxuriöser Grandezza«. Kommentierte doch einer nach den Auftakt(konzert): Es wäre mindestens so sinnvoll gewesen, man hätte die Akustik des Fstaals der Uni verbessert.