Affen. Es war das Aufregerthema und es beschäftigt immer noch die Gemüter. Das Max-Planck-Institut (MPI) für biologische Kybernetik hat im April nach vielen Protesten seine Affenversuche eingestellt. Die neun Tiere, so hieß es damals, seien in Einrichtungen im europäischen Ausland gebracht worden. Fünf Affen hatten schon Versuche erleiden müssen, vier nicht. Der bundesweite Verein Ärzte gegen Tierversuche fordert nun zusammen mit seinen europäischen Partnern One Voice und Cruelty Free International (CFI) Aufklärung über den Verbleib der überlebenden Affen des Tübinger Max-Planck-Instituts (MPI) Tübingen. Die Organisationen haben von der zuständigen Behörde die Mitteilung erhalten, dass fünf der Affen an die Neurologische Abteilung der Katholischen Universität Leuven in Belgien abgegeben worden seien. Nur diese Institution hatte der Weitergabe der Information zugestimmt, während andere Empfänger der Affen diese verweigert hatten, schreibt die Organisation in einer Pressemitteilung. »Es ist absolut inakzeptabel, dass das Schicksal der Affen geheim gehalten wird«, erzürnt sich Dr. Corina Gericke, Vizevorsitzende von Ärzte gegen Tierversuche. »Die Tierversuchsindustrie gibt sich gern den Anstrich, transparent zu sein, tatsächlich wird aber gemauert. Das MPI und damit die Affenversuche werden durch Steuergelder finanziert. Die Öffentlichkeit hat ein Recht zu erfahren, was mit den Tieren geschehen ist.« Schon im Mai diesen Jahres hatte die international anerkannte Verhaltensforscherin Dr. Jane Goddall gefordert, die überlebenden Affen aus dem Max-Planck-Institut für Biologische Kybernetik (MPI) in Tübingen in eine Auffangstation abzugeben. 
Erfahren. Die leitende Regierungsdirektorin Margit von Zworowsky wurde mit Wirkung zum 1. September 2017 zur neuen Leiterin des Personalreferats im Regierungspräsidiums Tübingen bestellt. Für ihre neue Aufgabe bringt Frau von Zworowsky langjährige Erfahrungen aus verschiedenen Tätigkeiten in der Innenverwaltung des Landes Baden-Württemberg mit. Die Juristin leitete zuletzt das Referat »Staatsangehörigkeitsrecht, Ausländerrecht« im Regierungspräsidiums Tübingen. In dieser Funktion verantwortete Frau von Zworowsky auch den Aufbau der Erstaufnahmeeinrichtungen für Flüchtlinge im Regierungsbezirk und die Bewältigung der Flüchtlingsunterbringung in den Zeiten der hohen Zugänge von 2014 bis 2016. Frau von Zworowsky tritt die Nachfolge von Abteilungsdirektor Georg Walter an, der Ende August 2017 in den Ruhestand getreten ist. »Für die Leitung des Personalreferats haben wir mit Frau von Zworowsky eine hervorragend qualifizierte Kollegin mit einem großen Erfahrungsschatz gewinnen können. Aufgrund ihrer verschiedenen Tätigkeiten im Regierungspräsidium ist sie mit der Kultur des Hauses bestens vertraut und dort sehr gut vernetzt. Damit bringt sie wichtige Voraussetzungen für eine erfolgreiche Arbeit als Personalchefin mit. Am erfolgreichen Aufbau der Flüchtlingserstaufnahme im Regierungsbezirk war sie mit großem Engagement maßgeblich beteiligt«, so Regierungspräsident Klaus Tappeser.     –tw