Schneller. Gut Ding will Weile haben. Da ständig darüber nachgedacht wird, wie die Reaktionszeiten der DRK verkürzt werden könnten, haben nun die Notärztin Lisa Federle und der Abteilungsleiter des DRK-Rettungsdienstes einen neuen Vorschlag unterbreitet. Für beide wäre es außerordentlich sinnvoll, wenn die Leitstellen nicht kreisweit, sondern kreisübergreifend organisiert wären. Was bereits für Balingen und Hechingen gilt (sie betreuen Mössingen und Bodelshausen), könnte durchaus auch für Waldenbuch gelten. Eine Wache in Waldenbuch könnte dann Dettenhausen betreuen, das für die Tübinger jetzt noch einen weiten Anfahrtsweg bedeutet. Jetzt sind die Politiker, die die Anfahrtszeiten kritisieren, gefordert. 
Mühsamer. Das Problem ist noch längst nicht aus der Welt. Nachdem die Stadt unlängst den Zulieferern die Wege in der Altstadt schwer gemacht hat (Auslieferung nur noch zwischen 6 und 10 Uhr), müssen nun die Boten sich mit der Neuregelung auseinandersetzen. Den Lieferdiensten fällt es weiter schwer, sich an die Vorgaben zu halten, die Stadt hat schon angekündigt, dass sie ihre Kontrollen verschärfen wird. Warten wir noch ein paar Wochen, dann wird sich die Kommune mit den Lieferanten auf erweiterte Zeiten einigen.
Gefährdeter. Das war so nicht zu erwarten. Innerhalb kurzer Zeit haben in Tübingens Süden zwei Schwäne ihr Leben ausgehaucht. Wer für den Schwanengesang verantwortlich ist, scheint noch nicht geklärt. In einem Fall liegt der Schluss nah, dass der Vogel aufgenommen wurde und dann in den Topf wanderte, in einem anderen Fall könnte ein Raubtier dafür verantwortlich sein. Jetzt fürchten die Tübinger Tierschützer, dass die Schwäne, die im Winter beim Stauwehr leben, in Lebensgefahr geraten könnten. Ganz nebenbei: Der Schwan ist jetzt ein jagdbares Tier.     –tw