Herabgesenkt. Den Vorgang kennt man im Tübinger Klinikum inzwischen längst. Und man weiß nur zu gut, dass fürs Klinikum alles Gute von oben kommt. Vergangene Woche erhielt das Haus einen Linearbeschleuniger, mit 1,5 Tesla Feldstärke der Erste deutschlandweit. Mit dem neuen Supergerät, das übers Dach ins Haus kam, soll der Tumor und die angrenzenden Gewebe sichtbar voneinander unterschieden werden können. Die Bilder, so wird gesagt, sollen »diagnostische Qualität« besitzen.

Im Aufwind. Der umbrisch-provenzalische Markt war erfolgreich, Tübingens OB hat ein Buch geschrieben, das gerade in der Spiegel-Bestsellerliste nach unten wandert, der Bau boomt – da nimmt es nicht Wunder, wenn auch der Fremdenverkehr Gutes zu vermelden hat. Im ersten Halbjahr 2017 hat Tübingen 126 000 Übernachtungen notiert, das sind immerhin neun Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2016. Gabriele Eberle, Tübingens große Dame des Tourismus, führt die Steigerung auch auf den Neubau des Ibis-Hotel an der Blauen Brücke zurück: »Kapazität schafft auch Anreize!« Dass ausgerechnet die Schweizer Tübingen so gerne ansteuern, hat ganz offensichtlich mit den, wie es heißt, guten Zugverbindungen zu tun. Die Schweizer müssen auch nicht durch das Rheintal fahren.

Gesetzt. Wenn das kein Liebesbeweis ist. Die Gemeinde Bodelshausen hat ihre Beziehungen zu der sächsischen Gemeinde Lossatal in Stein gehauen. Der Stein, ein Porphyr, gilt als besonders hart. Die Sachsen halten sich was darauf: Sie seien, so sagten sie, wie der Porphyr: »genauso hart, aber lieb.«