Bestätigt.  Zunächst war es der Klinikumsvorstand, der (zum wievielten Mal?) in seinem Amt bestätigt wurde, nun hat es auch den Tübinger Landrat Joachim Walter getroffen: Der 57-jährige CDU-Mann ist zum zweiten Mal in seinem Amt bestätigt worden. Damit hat Tübingen auch gezeigt, dass erneut ein hohes Amt in guten Händen ist. Und weil es am Tag der Wahl auch ordentlich heiß war, konnte Walter allen Ernstes behaupten, dass er »noch nie an seinem Stuhl so geklebt habe wie heute«.

Holz vorm Haus. Mit der Bauweise ist wie bei der Mode. Nachdem auch die Holzschnitzel in der Heizung wieder (oder nicht mehr?) zeitgemäß zu sein scheinen, ist auch das Holzhaus das Maß aller Dinge. Tübingen erhält demnächst ein Bildungshaus in Holz und ist stolz darauf, dass man auch hier auf den Zug aufgesprungen ist. Man sollte in den kommenden Jahren nicht vergessen, dass man jetzt so begeistert war. Es könnte auch ein Holzweg sein, denn die tatsächliche oder wahrscheinliche Umweltfreundlichkeit von Holz bringt es mit sich, dass die Außenwände durch Sonne und Regen recht rasch in Mitleidenschaft gezogen werden. Dann heißt es: nachbessern.

Vorahnung. Boris Palmer hat mit der vorübergehenden Sperrung von Neckarbrücke und Mühlstraße ganz dunkle Gedanken heraufbeschworen. »Da übt jemand offensichtlich schon mal für das heraufziehende Zeitalter der Ökodiktatur«, schreibt ein Bürger der Stadt. »Es wird dunkel in Tübingen....«   -tw