Geblitzt. Wen der Blitz ereilt, der hat halt  auch in Tübingen  Pech gehabt. 
Nicht dass die Stadt an allen Ecken und Enden die Säulen, groß oder klein, aufgestellt hat, um zu knipsen, was es zu knipsen gibt, so darf seit einigen Wochen auch noch der kantige Anhänger mit Heilbronner Kennzeichen und mit einem solchen Blitzgerät versehen, die Runde gegen Schnellfahrer verstärken. Es mutet schon komisch an, wie vertraut der Staat mit der Freude ist, dem Autofahrer nachzustellen. 
Vielleicht hat er sich auch schon Gedanken gemacht, was die Kommunen mit den vielen Geräten machen wollen, wenn das Auto von der Bildfläche verschwindet? Vielleicht kann man sie in der Passabteilung verwenden…

Förster gegen Förster. Das passiert auch nicht jeden Tag. Während auf der Bestsellerliste der Förster Peter Wohlleben seinen Kollegen den Rost runter nimmt und sie mitverantwortlich macht, dass es dem Wald so schlecht geht, hat sich nun der Rottenburger Kollege und Bühler Ortsvorsteher Gerhard Neth entschieden gegen das Förster-Bashing gewendet. Neth, der Wohlleben noch von seiner Zeit an der Forsthochschule kennt, hält die Kritik an den Kollegen »für reichlich unverschämt«. Er ist der Ansicht, dass nicht nur, wie von Wohlleben behauptet, wenige Förster nachhaltig arbeiten könnten. Förster seien aber keine, wie behauptet,  rücksichtslosen Forstwirten.

Zeit. Jetzt auch noch die Zeit. Da läuft etwas schief in der Unistadt. Oder ist es nur ein technisches Problem? 
Die Uhren am Tübinger Rathaus zeigen die Uhrzeit momentan nicht korrekt an. Grund dafür ist ein Defekt an der Uhrenanlage, die insgesamt vier Ziffernblätter antreibt: an der Rathausfassade, in der Haaggasse sowie zwei im Gebäude. Die Stadtverwaltung hat eine Fachfirma mit der Reparatur der Uhrenanlage beauftragt. Wie lange die Arbeiten dauern, ist noch unklar. Der Stundenschlag der Rathausuhr ist von der Störung nicht betroffen. Die Führung zur astronomischen Uhr am Donnerstag, 5. September 2019, findet trotzdem statt. Sie ist bereits ausgebucht.