Abgeholzt. Jetzt wird es Ernst zwischen Tübingen und Rottenburg. Nachdem die Arbeiten an der B 28 im vergangenen Jahr ins Stocken geraten waren, will das Regierungspräsidium jetzt den Neubau der Bundesstraße vorantreiben. Noch ehe die Vegetationsperiode beginnt, sollen Bäume und Büsche im Verlauf der Strecke gefällt beziehungsweise abgeholzt werden. Die Bauarbeiten sollen aufgenommen werden, die Arbeiten an den Brücken in Tübingen-Weilheim und Bühl sollen weitergeführt werden, nachdem im vergangenen Jahr der beauftragte Unternehmer insolvent geworden war. Die Restarbeiten sind neu ausgeschrieben worden. Die Straßenarbeiten sollen 2019 beginnen.


Dicke Luft I. Nicht nur in der Neckarstraße in Stuttgart ist dicke Luft, auch in Tübingen sind im vergangenen Jahr die Grenzwerte für Stickstoffoxid überschritten worden. Es ist für die Unistadt kein Trost, dass sie mit 48 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft im Mittelfeld der Städte liegt. Hoffnung hat bislang ganz offensicht allein das Regierungspräsidium, das davon ausgeht, dass in diesem Jahr die Grenzwerte nicht überschritten werden.

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Dicke Luft II. Jetzt lässt der Tübinger OB nicht mehr alles durch. Da sich nach wie vor auf der Facebook-Seite von Boris Palmer allerhand extreme Bemerkungen anhäufen, hat er nach eigenem Bekunden sich entschlossen, alle Kommentare zum Thema Asyl zu löschen, die dem Mindeststandard der Auseinandersetzung nicht mehr entsprechen. Beleidigungen, Respektlosigkeiten oder auch Herabsetzungen will er künftig eigenhändig löschen. Er wolle in Zukunft »rigide bestimmen«, was er lese und worüber er diskutiere, sagte Palmer unmissverständlich.