Langjähriges Engagement für die Allgemeinheit.

»So lange dabei zu sein, ist etwas ganz Besonderes«, betonte Barbara Bosch: Bei einer kleinen Feierstunde im Foyer des Ratsgebäudes ehrte die Rathaus-Chefin zusammen mit dem Personalrats-Vorsitzenden Joachim Edenhuizen die insgesamt 81 Mitarbeiter, die im vergangenen Jahr ihr 25- oder sogar 40-jähriges Jubiläum im öffentlichen Dienst und/oder bei der Stadt Reutlingen gefeiert haben.

Ohne den öffentlichen Dienst, so Barbara Bosch, gehe gar nichts. »Ich bin überzeugt, dass der Wirtschaftsstandort Deutschland deshalb so erfolgreich ist, weil wir einen außerordentlich guten öffentlichen Dienst haben.« Davon, dass die Verwaltung funktioniere, hätten alle etwas: »Wir arbeiten für das Wohl der Allgemeinheit, das ist unsere Motivation, unsere Arbeit möglichst gut zu machen.« Dafür bedürfe es Menschen, die etwas von ihrer Arbeit verstünden, Menschen, die bereit seien, sich einzubringen. In 25 oder gar 40 Dienstjahren sammle sich viel Wissen an, sagte die Rathaus-Chefin. Überdies habe sich die Arbeitswelt in diesen Jahrzehnten grundlegend gewandelt: »1977 gab es bei der Stadtverwaltung noch keine Computer, heute benützen wir alle ganz selbstverständlich das Smartphone.« Sie selbst habe ihre Karriere im öffentlichen Dienst im Jahr 1978 begonnen: »Ich erinnere mich noch gut daran, wie stolz ich damals war, auf einer Kugelkopfschreibmaschine schreiben zu dürfen!«


Strafverzicht bei illegalem Waffenbesitz. Nun sind wir hier nicht in Amerika, wo erst jüngst wieder ein furchtbarer Amoklauf mit vielen Toten weltweit für Schlagzeilen sorgte. Dennoch gab es auch hier schon unfassbare bewaffnete Attentate, man denke an Winnenden , die mehr als nur zum Nachdenken anregen sollten. Nun erinnern die Waffenbehörden im Landkreis Reutlingen an die jüngste Änderung des Waffengesetzes, wonach bis zum 1. Juli 2018 unerlaubt im Besitz befindliche Waffen und Munition kostenfrei bei den zuständigen Waffenbehörden oder Polizeidienststellen abgeben werden können – ohne hierfür strafrechtliche Konsequenzen fürchten zu müssen.

Die Amnestieregelung nach § 58 Absatz 8 des Waffengesetzes richtet sich an Personen, die bereits am 6. Juli 2017 oder früher illegal eine Waffe oder Munition besaßen. Die Zuständigkeit richtet sich nach dem jeweiligen Wohnsitz. Wer eine Waffe abgeben möchte wird gebeten dafür einen Termin bei der zuständigen Waffenbehörde zu vereinbaren. Hier gibt es auch weitere Informationen zur Amnestieregelung. Waffenbehörden im Landkreis Reutlingen sind:
– bei Wohnsitz im Gebiet des Landkreises Reutlingen (ohne die Städte Metzingen und Reutlingen): das Landratsamt Reutlingen, Aulberstraße 27, Amt für Recht, Ordnung und Verkehr, Telefon 0 71 21/48 02 41.
– bei Wohnsitz im Gebiet der Stadt Reutlingen (einschließlich Stadtteile): die Stadtverwaltung Reutlingen, Marktplatz 22, Amt für öffentliche Ordnung, Telefon 0 71 21/3 03 44 81.