Darknet. Auch das kann im umweltfreundlichen Tübingen passieren: Am Montag waren in der Tübinger Südstadt für eine halbe Stunde 1 400 Haushalte eine halbe Stunde lang ohne Strom. Nach Aussage der Stadtwerke Tübingen sind »mit einem Schlag« 16 Trafos ausgefallen. Keine Straßenbeleuchtung, Ampeln ohne Jamaika und Staus im Parkhaus Metropol (auch das gibt es in Tübingen), das musste die Unistadt im Süden verkraften. Woran es lag, das müssen die Stadtwerke erst noch eruieren, es waren dem Vernehmen nach aber eher »natürliche« Gründe.


Ausgebremst. Was sind Unwetter, Überflutungen oder Stürme schon gegen eine Maus? Das darf man wohl annehmen, wenn man die Attacke einer Maus auf der Ammertalbahn dagegenhält. Das Tierchen soll beim Bahnübergang in Breitenholz in einen Schaltkasten geklettert sein und dort einen Kurzschluss verursacht haben. Die Folge für den Zugverkehr: Der Lokführer musste stets vor dem Bahnübergang das Fahrzeug verlassen und »mit Hand« die Schranken herunterlassen. Das hatte natürlich auch Auswirkungen auf die Reisenden Richtung Herrenberg, die bei der ohnehin knappen Zeit kaum mehr den Anschluss in Richtung Böblingen schaffen.

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Bodenlos. Es war abzusehen und doch ist es außerordentlich bemerkenswert: Das Weinfass im Tübingen Schlosskeller soll wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Vier Meter breit, vier Meter hoch und sieben Meter lang ist das Fass, 84 000 Liter soll es, das eine Mal, gefasst haben, seit 20 Jahren moderte es im Schlosskeller und konnte nur von Fledermäusen umflattert werden.
Jetzt hat OB Boris Palmer schon mal angekündigt, dass das gute Stück per Eintrag ins Guiness-Buch der Rekorde gewürdigt werden sollte. Das Fass ist älter als das Pendant in Heidelberg und hatte schon mal den Wein gespürt. Das müsste reichen.