FDP trauert um Robert Klein. Vor der Kommunalwahl sah man ihn fast jeden Samstag am Info-Stand der Freien Demokraten beim Spitalhof. Beim Tag des offenen Denkmals informierte er im Garten des Heimatmuseums für den Altstadtfreundeskreis über die Planungen an der Oberamteistraße. Und in der Kulturnacht traf man ihn immer wieder. Jetzt ist der Architekt Jürgen Robert Klein nicht mehr da. Er starb an den Folgen einer schweren Krankheit im 54. Lebensjahr. 
Beruflich war er für das Tübinger Amt des Landesbetriebs Vermögen und Bau tätig und betreute dort vor allem Projekte der Hochschule Reutlingen. Ehrenamtlich betätigte er sich als stellvertretender Vorsitzender des Altstadt-Freundeskreises und im Netzwerk Kultur. Für ihn war es selbstverständlich auch bei der Kampagne »Mut und Toleranz« der Liga der Freien Wohlfahrtsverbände Flagge zu zeigen. Seine politische Heimat hatte Jürgen Robert Klein bei der FDP. Der Stadtverband Reutlingen wählte ihn zweimal zu seinem Vorsitzenden. Aktiv bereitete er für die Liberalen die Kommunalwahlen vor, auf deren Gemeinderatsliste er im Mai fast 4000 Stimmen erzielte. 
Obwohl ihm seine Krebserkrankung schwer zu schaffen machte, gab er die Hoffnung nie auf. Bei der Erfüllung seiner beruflichen, denkmalschützenden, kulturellen und kommunalpolitischen Aktivitäten ließ er sich auch durch Rückschläge nie aus dem Konzept bringen. »Es ist keine Schande hinzufallen, aber es ist eine Schande einfach liegenzubleiben«, zitierte er immer den ersten Bundespräsidenten Theodor Heuss. Sich in die Gesellschaft einzubringen, war Jürgen Robert Klein eine Herzensaufgabe. Die vielen, denen er helfen konnte, und alle seine Mit-Akteure werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

Auf ein Neues: Der CDU-Bundestagsabgeordnete Michael Donth möchte auch nach der Bundestagswahl 2021 wieder als Abgeordneter den Wahlkreis Reutlingen vertreten. Dies gab er in dieser Woche im Rahmen einer Sitzung des CDU-Kreisvorstandes in Reutlingen bekannt. Der ehemalige Römersteiner Bürgermeister ist seit 2013 als direkt gewählter Abgeordneter für den Land- und Wahlkreis Reutlingen im Deutschen Bundestag. «Die Aufgabe als Abgeordneter hat mich in den vergangenen Jahren voll erfüllt und ich glaube, wir haben für unseren Kreis eine ganze Menge erreicht», teilte er den Vorstandsmitgliedern mit. Daher beabsichtige er, bei der Nominierungsversammlung der Kreis-CDU am 11. Juli 2020 erneut um das Vertrauen der CDU-Mitglieder zu werben. 

In den nächsten vier Wochen. Eine Spezialfirma ist unterwegs und legt an den Grünflächen im Bereich der Bushaltestellen Unter den Linden Rattengift aus. Durch geeignete Köderboxen ist dafür gesorgt, dass andere Tiere und insbesondere spielende Kinder nicht ohne Weiteres an die Köder gelangen können. Dennoch sollten Eltern in diesem Bereich in den nächsten vier Wochen ganz besonders auf ihre Kinder achten. Hundehalter werden gebeten, ihre Hunde für die Dauer dieser Aktion an der kurzen Leine zu führen. 

Neue Bushaltestelle. Bis voraussichtlich Donnerstag, 12. Dezember, baut das Amt für Tiefbau, Grünflächen und Umwelt eine neue Bushaltestelle am Heilbrunnen. Dafür muss der Gehweg vor dem Gebäude 87 gesperrt werden. Die Zufahrten zu den Wohnungen oder auch Stellplätzen sind kurzzeitig beeinträchtigt oder nicht möglich.                     -rw

Digitale Patientenkurve. Vor genau einer Woche wurden die neuen digitalen Patientendokumentations-Systeme im Klinikum vorgestellt. Neurdings  arbeiten Ärzte und Pflegekräfte bei der Visite  mit einer vollständig mobilen digitalen Patientenkurve. Dabei werden sämtliche  ärztlichen und pflegerischen Leistungen sowie die Vitaldaten der Intensivstation auf Tablets direkt am Krankenbett dokumentiert. Die bisherige papierbasierte Patientenkurve wurde komplett abgelöst.  Das VMobil-System bildet die Komplexität und Flexibilität der bisherigen Papierkurve ab und lässt sich genauso einfach bedienen. Das System orientiert sich an den alltäglichen Stationsanforderungen und integriert sich reibungslos in den Klinikalltag.   
QCare ICU zentralisiert, organisiert und dokumentiert die Patientendaten der Intensivstation, um die benötigten klinischen Informationen elektronisch und schnell zu präsentieren. Das System hilft den Pflegekräften und dem medizinischen Personal die Patientenversorgungsabläufe sowie Medikation zu verwalten, die Abteilungsperformance zu überwachen und die Betreuungsdokumentation nach Anforderungen zu unterstützen.-rw