Saubere Luft. Die Stadt Reutlingen freut sich über rund 1,9 Millionen Euro aus Berlin zur Unterstützung der Elektromobilität im Reutlinger Stadtverkehr RSV. Mit dem Geld aus dem »Sofortprogramm Saubere Luft« des Bundesverkehrsministeriums werden unter anderem Elektrobusse und Ladestationen der RSV mitfinanziert. Oberbürgermeisterin Barbara Bosch sieht in der Förderung eine weitere Anerkennung der Bundesregierung für die Stadt Reutlingen, die sich intensiv für den öffentlichen Nahverkehr und damit für saubere Luft einsetzt. Die Stadt erwartet in Kürze weitere Förderbescheide der Bundesregierung zur Unterstützung des neuen Stadtbusnetzes und preiswerter Tickets. Oberbürgermeisterin Bosch war in den vergangenen Monaten mehrfach im Gespräch mit den Bundesministerien und der Bundeskanzlerin, um die Förderung im Programm »Lead City« voranzubringen. Reutlingen ist in diesem Programm eine von fünf Modellstädten in Deutschland

Wechsel in die Buchbranche: Karin Goldstein – bislang IHK-Handelsexpertin – wird Geschäftsführerin bei Osiander. Karin Goldstein wechselte 2003 aus der Wirtschaft zur IHK und wurde dort 2005 Bereichsleiterin Existenzgründung und Unternehmensförderung. Ihre besonderen Schwerpunkte waren von Beginn an die Bereiche Handel und Innenstadtentwicklung. »Karin Goldstein hat die Arbeit der IHK mitgeprägt und sich hohes Ansehen bei regionalem Handel und Dienstleistungsunternehmen erworben«, kommentiert IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Wolfgang Epp. Auch über die Grenzen der Region hinaus machte sich die 56-Jährige einen Namen und wirkte unter anderem in Gremien des Deutschen Industrie- und Handelskammertags mit. Goldstein übernimmt die neue Position bei Osiander zum 1. Januar 2019. Epp: »Sie kann dort ihre umfangreichen Erfahrungen und ihr Know-how aus Handel und unternehmensnaher Wirtschaftsförderung einbringen. Wir wünschen ihr für die Aufgabe bei Osiander von Herzen viel Erfolg!« 

Krankenstand sinkt. Der Krankenstand im Landkreis Reutlingen ist 2017 um 0,2 Prozentpunkte gesunken. Die Ausfalltage aufgrund von Erkrankungen lagen bei 3,3 Prozent. Die Region hatte damit insgesamt einen etwas niedrigeren Krankenstand als der Landesdurchschnitt (3,5 Prozent). Laut DAK-Gesundheitsreport waren damit an jedem Tag des Jahres von 1 000 Arbeitnehmern 33 krankgeschrieben. Der höchste Krankenstand in Baden-Württemberg wurde mit 4,0 Prozent im Neckar-Odenwald-Kreis verzeichnet, der niedrigste mit 3,0 Prozent in der Landeshauptstadt Stuttgart.                                                                                   –rw