GWG baut weiter. Insgesamt 48 Sozialwohnungen stellt die GWG Reutlingen bis Ende des Jahres in der Heilbronner Straße fertig. Die Ein- bis fünf-Zimmerwohnungen bieten Lebensraum für Singles, Paare, Familien und Senioren. »Dadurch wird sogenanntes Mehrgenerationenwohnen, eine Durchmischung der Generationen pro Baukörper und Stockwerk gefördert«, erklärt Jürgen Röhm, Leiter der Bestandsverwaltung bei der GWG. Mit dem hohen Anteil von ein Ein- und zwei-Zimmerwohnungen reagiert die GWG auf die erhöhte Nachfrage nach diesem Wohnraum.

Jedes der drei Gebäude ist barrierefrei zugänglich. Durch die Anordnung der Gebäude um einen gemeinschaftlich nutzbaren und geschützen Grünraum bleibt der Charakter der Gartenstadt erhalten. Dem Neubau in Orschel-Hagen ging die altengerechte Modernisierung 56 bestehender Wohneinheiten voraus, die im Oktober 2015 abgeschlossen wurde. Der Prozess der Modernisierung und des Neubaus wurden wissenschaftlich begleitet. Die Stadt Reutlingen, das Institut für Stadt- und Regionalentwicklung der Hochschule Nürtingen- Geislingen und die GWG entwickelten gemeinsam das Konzept. Die Begleitung und Evaluation wurde durch einen Impulszuschuss des Landkreises gefördert.


Fertig. Die Parkgarage Pomologie ist nach erfolgter Sanierung und Aufwertung seit Wochenbeginn wieder komplett befahr- und nutzbar.


Alberlinde – die Zweite. Prälat Rose pflanzt Baum zur Erinnerung an den Reutlinger Reformator Matthäus Alber Reutlingen. Eine Linde erinnert im Reutlinger Volkspark an den Reformator Matthäus Alber. Der evangelische Prälat Dr. Christian Rose hat das Bäumchen am heutigen Reformationstag gemeinsam mit der Reutlinger Oberbürgermeisterin Barbara Bosch eingepflanzt. Zudem enthüllten Rose und Bosch eine Gedenktafel, auf der festgehalten ist, dass die »Alberlinde« am 500. Jahrestag der Reformation »zu Ehren des Reutlinger Reformators« gepflanzt worden sei. Vor genau 100 Jahren, am 400. Jahrestag der Reformation, seien im Volkspark schon einmal zwei Linden angepflanzt worden, erinnerte Oberbürgermeisterin Barbara Bosch. Eine zu Ehren des deutschen Reformators Martin Luther und eine zu Ehren des Reutlinger Reformators Matthäus Alber.


Doch während die Lutherlinde im Laufe der Jahrzehnte zu einem mächtigen Baum herangewachsen sei, sei die Alberlinde aus unbekannten Gründen verschwunden, so die Oberbürgermeisterin. »Wir wollen heute nachbessern«, schmunzelte der Reutlinger Prälat Dr. Christian Rose angesichts der erneuten Pflanzung.

Linden könnten bis zu 1 000 Jahre alt werden, wusste der evangelische Regionalbischof und zeigte sich zuversichtlich, »dass die Alberlinde Wurzeln schlagen wird«. Eine Linde passe gut zu Matthäus Alber, so Rose, weil dessen Familienwappen ein Baum geziert habe. Zudem stünden Lindenbäume für Gerechtigkeit, Liebe, Frieden und Heimat. Auch Martin Luther habe die Lind als »Friedens- und Freudenbaum« gesehen, erklärte der Prälat.