Deutschlands bester Bilanzbuchhalter: Christian Orendi aus Reutlingen ist in diesem Jahr Deutschlands bester Bilanzbuchhalter. Der 34-Jährige hat die IHK-Weiterbildung bundesweit mit der besten Note absolviert. Im April wird er dafür vom Bundesverband der Bilanz-buchhalter und Controller geehrt. Orendi hat zuletzt zwei Jahre lang neben dem Beruf im Bilanzbuchhalter-Kurs bei der IHK Reutlingen die Schulbank gedrückt, um sich auf die Abschlussprüfung vorzubereiten. Eine Zeit, die es durchaus in sich hatte: »Sich nach einem stressigen Tag im Büro abends nochmals über drei Stunden voll zu konzentrieren und die Motivation für den Unterricht zu finden, war nicht immer einfach.« Doch der Einsatz hat sich für den gelernten Bankkaufmann gelohnt: Eine glatte Eins mit 96 von 100 Punkten bei der IHK-Prüfung und im Vergleich aller Absolventen in Deutschland die beste Note. Seine Erfolgsrezept: »Das konsequente Nacharbeiten der behandelten Themen ist der Schlüssel zum Erfolg. Dabei besteht die Schwierig-keit, die Spannung über die gesamte Weiterbildungsdauer hoch zu halten«, erzählt Orendi. Am 20. April wird der Reutlinger für seine Top-Note vom Bundesverband der Bilanzbuchhalter und Controller ausgezeichnet. Der Festakt wird in Leipzig stattfinden. Im Hauptberuf ist Orendi seit Mitte 2017 Leiter Betriebswirtschaft bei der Volksbank Reutlingen eG und mit seinem Team für Rechnungswesen, aufsichtsrechtliches Meldewesen, Gesamtbanksteuerung und Risikocontrolling sowie Vertriebscontrolling und Datenanalysen zuständig.


Falsche Richtung. Zur Debatte über Hartz-IV erklärt der sozialpolitische Sprecher der FDP-Fraktion Pascal Kober: »Hubertus Heils Pläne gehen in die falsche Richtung. Der von ihm geforderte ,soziale Arbeitsmarkt’ droht zu einem Abschiebebahnhof zu werden. Trotz aller Beteuerungen, dass die Integration in den ersten Arbeitsmarkt dabei das Ziel wäre. Statt mit zusätzlichen Milliarden Sonderwelten jenseits des eigentlichen Arbeitsmarktes zu schaffen fordert die Fraktion der Freien Demokraten eine zielgerichtete Förderung von Langzeitarbeitslosen im ersten Arbeitsmarkt. Das bindet Industrie und Handwerk mit ein, vermittelt reale Arbeitserfahrung, qualifiziert nicht am Bedarf vorbei und wirkt dem Mangel an Arbeitskräften entgegen. Die dafür notwendigen Mittel stehen bereits zur Verfügung, wenn die Regelleistungen aus Hartz-IV konsequent in Lohnzuschüsse umgewandelt werden. Dazu muss der Arbeitsminister die Länder an einen Tisch holen und den Passiv-Aktiv-Tausch konsequent umsetzen.«


Busfahren schmackhaft machen. Die Reutlingen Grünen möchten den Bürgern den Umstieg vom Auto in den Bus schmackhaft machen. So müsse es doch möglich sein den Nahverkehr an Samstagen kostenfrei anzubieten. Dies könne zu einer Reduzierung des Individualverkehrs zumindest an diesen Tagen führen und damit auch zu einer geringeren Luftverschmutzung. Daneben werde möglicherweise auch der innerstädtische Einzelhandel gestärkt. Diese Maßnahme sei schnell und ohne jede Umbaumaßnahme umzusetzen.