An der Kreuzeiche. Auf dem Parkplatz Kreuzeiche beim Freibad treffen sich die Selbsterzeuger aus der Region bietendort in Direktvermarktung ihre Produkte an. Der Kartoffelmarkt findet an den kommenden Samstagen jeweils von 8 bis 12.30 Uhr statt und endet voraussichtlich Anfang Dezember. 

Sorge um Streuobstwiesen und Tierhaltung. Die FWV- Fraktion sorgt sich um die Streuobstwiesen und reicht einen Antrag mit folgendem Wortlaut ein: «Die Stadtverwaltung möge den Erhalt der vorhandenen Streuobstwiesen in der Stadt Reutlingen mit geeigneten Mitteln fördern und dabei besonderes Augenmerk auf die Pflege der Streuobstwiesen legen». Die Unterstützung könne unter anderem finanzieller Art beispielsweise für die Pflege der Obstbäume und für Neu- und Ergänzungspflanzungen sein. Geeignete Mähmaschinen und für die Verwertung von Baum- und Grasschnitt die Ausweisung von dezentralen Sammelstellen sind weitere Punkte. In diesem Zusammenhang sei eine Gebührenfreiheit oder ein Gebührennachlass förderlich. In Hinblick auf die Entwicklung von Blühwiesen sei es wichtig, darauf hinzuwirken, dass über die Wuchszeit nur zweimal gemäht wird. Die FWV-Fraktion denkt auch an eine Förderung der entsprechenden Tierhaltung.

"Essbare Stadt" soll Flügel verleihen. Und noch ein Antrag der FWV-Fraktion ereilte die Stadtverwaltung. Die FWV-Fraktion macht sich Gedanken über die Zukunft der Stadt. Mit dem Projekt "Essbare Stadt" wolle man eine Beitrag zur nachhaltigen und zukunftsfähigen Stadt leisten. Intention dazu war für die FWV-Fraktion nach den Worten des Fraktionsvorsitzenden Jürgen U. Fuchs, dass dieses Projekt dem Stadtklima Gutes tut. Die Stadträte Friedel Kehrer-Schreiber und Kurt Gugel sehen insbesondere den Gewinn für die Stadtgesellschaft darin, dass eine nachhaltige Bürgerbeteiligung ganzer Bevölkerungsgruppen in den Quartieren und in den Stadtteilen wachsen kann und die soziale Stadt damit Auftrieb erhält. Die Stadträte Georg Leitenberger und Erich Fritz sind davon überzeugt, dass die «Essbare Stadt» der Stadtentwicklung Flügel verleiht. Auch wenn viele Einzelpläne inzwischen dazu vorliegen und mehr oder weniger verfolgt werden, so fehlt ihrer Ansicht nach immer noch ein in allen Belangen vernetzter Masterplan insgesamt. Das Projekt «Essbare Stadt» könne darin gut eine wichtige Rolle spielen.

Sichere Radwege. Die SPD-Fraktion fordert die Stadt auf, kurzfristig dafür Sorge zu tragen, dass bestehende Lücken und Schwachstellen an den Reutlinger Fahrradstraßen und Fahrradverbindungen identifiziert und geschlossen werden. Die Fertigstellung der sicheren Routenabschnitte sollen durch weithin sichtbare Infomittel wie Banner im Straßenraum bekannt gemacht werden. Außerdem beantragt die SPD-Fraktion, dass die Reutlinger Fahrradfahrer zur Mitwirkung und Kritik an den Maßnahmen zum Beispiel in einer passenden Internet-App eingeladen werden. «Wir brauchen sichere Radfahrrouten!» fordert Stadtrat Sebastian Weigle für die SPD-Fraktion. «Wir begrüßen die task-force-Radverkehr und erwarten, dass die vielen Alltagsradler auf ihrem Weg zur Arbeit, zur Schule oder zum Einkaufen rasch auf sicheren Routen fahren können und die Lücken geschlossen werden!» ergänzt Stadträtin Edeltraut Stiedl. In einem Antrag an die Stadtverwaltung hat die SPD-Fraktion an Beispielen von der Oststadt zum Güterbahnhof, in der Stuttgarter Straße zum Bosch, in der Alteburgstraße, Ringelbachstraße und Kaiserstraße Lücken und Schwachstellen aufgezeigt, welche jetzt von der task-force-Radverkehr angegangen werden müssen.«Ganz wichtig ist uns, dass die Alltagsradler mitgenommen werden!» fordert der Fraktionsvorsitzende Helmut Treutlein. «Deshalb fordern wir weit sichtbare Informationen im Straßenraum und eine Internet-App zur Begleitung der Maßnahmen!» «Erst wenn die Alltagsradler sehen, was sich verändert, dann wird dies auch den Schub auslösen, welchen wir dringend brauchen, um den Verkehr in Reutlingen zu verändern und einen Beitrag zum Klimaschutz in Reutlingen zu leisten,» ist Stadtrat Weigle übereugt.                              -rw