Baumschutzsatzung. Wenn es am Donnerstag im Gemeinderat um die Baumschutzsatzung geht, werden sicherlich einige Emotionen hochkochen. Denn das Thema hat schon für viel Unruhe gesorgt, geht es doch um die »Grüne Lunge« Reutlingens. Aktuell ist das Geiselhart-Areal zwischen Garten- und Kaisterstraße im Gespräch. Dort sollen viele Bäume dem  privatem Wohnungsbau zum Opfer fallen. Nach dem Anträgen von Grüne und Afd hat nun  auch die CDU-Fraktion einen Antrag  gestellt.  Allerdings will die CDU, im Gegensatz zu den beiden anderen Fraktionen,  auch die  Bezirksgemeinderäte mit ins Boot holen. »Die Erstellung einer Baumschutzsatzung betrifft auch nachhaltig die Einwohner in den Bezirksgemeinden, deshalb müssen hier vor einer Beschlussfassung im Gemeinderat alle Bezirksgemeinderäte in öffentlicher Sitzung informiert werden und die Gelegenheit zur Diskussion bestehen«, so die Fraktionsvorsitzende Gabriele Gaiser. Es könne nicht sein, dass solche Entscheidungen getroffen werden, die erhebliche Auswirkungen auf die vielen Garten- und Grundstücksbesitzer und die Landwirte haben, ohne vorherige Diskussion in den Bezirksgemeinden.
Zur Klarstellung, um was es sich bei einer Baumschutzsatzung überhaupt handelt, steht im Online-Lexikon bei Wikipedia geschrieben:»Die Baumschutzsatzung (auch Gehölzschutzsatzung, Baumschutzordnung, Baumschutzverordnung) kann von einer Stadt oder Gemeinde erlassen werden, um für private Grundstückseigentümer die Voraussetzungen festzuschreiben, unter denen sie Bäume auf ihrem Grundstück fällen dürfen. Damit soll vor allem der für das Stadtbild und Stadtklima/Stadtökologie wichtige ausgewachsene Baumbestand geschützt werden. Sie ist ein rechtliches Instrument, das neben der Eingriffs-Ausgleichs-Regelung und verbindlichen Bauleitplanungen (Bebauungsplan) angesiedelt ist und von diesen getrennt betrachtet werden muss. Eine Baumfällung ist somit gegebenenfalls mit mehreren Behörden auf Basis der verschiedenen Rechtsquellen abzustimmen«.

Sterntaler unterstützt. Über ein Spende in Höhe von 1 000 Euro können sich  die Verantwortlichen der Aktion »Sterntaler« freuen. Den obligatorischen Scheck nahm Pfarrerin Cornelia Eberle seitens der Citykirche aus den Händen von Walter Reiner (Weltladen) dankend entgegen. Der Betrag stammt aus dem Reinerlös der »Promi-Aktion« des Eine-Welt-Vereins zum 25-jährigen Jubiläum des Reutlinger Weltladens. 
Die  Aktion Sterntaler macht sich für benachteiligte Kinder in unserer Region stark.  Die Kinder sollen  trotzdem ihre Begabungen  entfalten und ihr Selbstbewusstsein stärken können. 
Der Eine-Welt-Verein, der sich auch den  Fairen Handel auf die Fahne geschrieben hat, sieht darin gar eine Verbindung. 
Denn auch beim Fairen Handel geht es um Gerechtigkeit und Respekt.   
Die Idee stammt aus den 1970ern. Die Ausbeutung der Kleinbauern, die  für harte Arbeit wenig  Geld erhielten, war ausschlaggebend. Chancengleichheit herrscht zwar immer noch nicht, aber zumindest bessere Handelsbedingungen und faire Preise.     -pi/rw