Ruhestand: Insgesamt knapp 37 Jahre lang war Günter Braun, Fachlicher Vorstand der BruderhausDiakonie, in Leitungspositionen des Sozialbereichs tätig – davon allein 32 Jahre bei der BruderhausDiakonie. Nun setzt er neue Schwerpunkte und scheidet zum 31. Oktober aus dem Vorstand der BruderhausDiakonie aus. In Reutlingen-Rommelsbach geboren, kam Günter Braun schon während der Schulzeit am Theodor-Heuss-Gymnasium mit der BruderhausDiakonie in Berührung: beim Ferienjob in der Bruderhaus-Maschinenfabrik. Nach dem Diplompädagogik-Studium in Hildesheim ging er als stellvertretender Dienststellenleiter und Sozialdienstverantwortlicher zur damaligen Behindertenhilfeeinrichtung der Bruderhaus-Diakonie in Seewald-Schernbach. Mehrjährige Zwischenstationen als Heimleiter beim Deutschen Roten Kreuz und als Direktionsbereichsleiter Behindertenhilfe bei der Diakonie Neuendettelsau folgten, bevor er schließlich als Pädagogisch-pflegerischer Leiter und späteres Geschäftsführungsmitglied der Haus am Berg gGmbH in Bad Urach wieder in die Region zurückkehrte. Mit der Fusion zur BruderhausDiakonie übernahm Günter Braun im damals fünfköpfigen BruderhausDiakonie-Vorstandsgremium die Verantwortung für die Altenhilfe und war gleichzeitig Gründungsgeschäftsführer des Diakonischen Instituts, einer von der BruderhausDiakonie gegründeten Aus- und Fortbildungseinrichtung für soziale Berufe. Im ab 2007 dreiköpfigen Vorstandsgremium trieb Günter Braun dann als Fachlicher Vorstand über viele Jahre hinweg die fachliche Entwicklung der BruderhausDiakonie weiter voran. »Jetzt werde ich mir erst einmal neue Freiräume für meine technischen Interessen schaffen können«, freut sich der künftige Ruheständler. 

Abschied:Im Rahmen einer kleinen Abschiedsfeier im Kreise der Kolleginnen und Kollegen sowie früheren Weggefährten, verabschiedete Landrat Thomas Reumann den Leiter des Kreis-Straßenbauamts, Udo Pasler, in den Ruhestand. Das Kreis-Straßenbauamt, zuständig für die Planung, den Bau, die Unterhaltung und die Verwaltung von 269 km Kilometern Kreisstraßen, ist ein zentral wichtiges Amt in der Kreisverwaltung. 
Die Kreisstraßen sind ein wichtiger Lebensnerv für den Individual- und den öffentlichen Personennahverkehr und gehören zur Aufgabe der kommunalen Daseinsvorsorge. Insbesondere ein funktionierender Winterdienst und zuverlässige Unterhaltungsmaßnahmen, wie an den Albaufstiegen, sind nicht zuletzt auch für die regionale Wirtschaft von immenser Bedeutung.