Vorsitzender des Hochschulrats im Amt bestätigt. Der Hochschulrat der Hochschule Reutlingen hat sich am Dienstag zu seiner konstituierenden Sitzung getroffen und dabei seine Führung bestimmt. Für weitere drei Jahre wurde der bisherige Vorsitzende Christoph Kübel, Mitglied der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH, im Amt bestätigt. Als stellvertretende Vorsitzende wurden Kerstin Wagner von der Deutschen Bahn AG und Prof. Dr. Tina Weber von der Fakultät Textil & Design der Hochschule Reutlingen gewählt. Der Hochschulrat setzt sich aus zwölf Mitgliedern aus Hochschule und Wirtschaft zusammen. Er trägt unter anderem die Verantwortung für die Entwicklung und Wettbewerbsfähigkeit der Hochschule und er beaufsichtigt beispielsweise die Geschäftsführung des Präsidiums.

Kranzniederlegung zum 100. Jahrestag des Weltkriegsendes. Am 11. November 1918 endete der Erste Weltkrieg mit dem Waffenstillstand von Compiègne. Die Stadt Reutlingen hatte nach dem mehr als vierjährigen blutigen Ringen mehr als 1 500 Tote zu beklagen, hinzu kam eine Vielzahl körperlich und psychisch Versehrter. Für die Stadt Reutlingen erinnert Bürgermeister Robert Hahn an die Toten mit einer Kranzniederlegung zum 100. Jahrestag des Kriegsendes am Sonntag, 11. November, 13 Uhr, am Denkmal für die Opfer von Krieg und Gewalt auf dem Friedhof Unter den Linden. Die Kranzniederlegung ist auch ein Zeichen der Verbundenheit den Partnerstädten Ellesmere Port in England und Roanne in Frankreich, wo am selben Tag dem Kriegsende jeweils mit Reutlinger Beteiligung gedacht wird. Die Öffentlichkeit ist willkommen.

Krankenstand im Landeskreis Reutlingen sinkt. Der Krankenstand im Landkreis Reutlingen ist 2017 um 0,2 Prozentpunkte gesunken. Die Ausfalltage aufgrund von Erkrankungen lagen bei 3,3 Prozent. Die Region hatte damit insgesamt einen etwas niedrigeren Krankenstand als der Landesdurchschnitt (3,5 Prozent). Laut DAK-Gesundheitsreport waren damit an jedem Tag des Jahres von 1.000 Arbeitnehmern 33 krankgeschrieben. Der höchste Krankenstand in Baden-Württemberg wurde mit 4,0 Prozent im Neckar-Odenwald-Kreis verzeichnet, der niedrigste mit 3,0 Prozent in der Landeshauptstadt Stuttgart. Die aktuelle Analyse der DAK-Gesundheit für den Landkreis Reutlingen zeigt die wichtigsten Veränderungen bei der Zahl und Dauer der Krankschreibungen: Die Fehltage bei den Muskel-Skelett-Erkrankungen wie Rückenleiden gingen um zwölf Prozent zurück, rangieren aber trotzdem noch auf dem ersten Platz im Landkreis. Einen Anstieg um sechs Prozent gab es dagegen bei den Atemwegserkrankungen wie zum Beispiel Bronchitis. Ihr Anteil am gesamten Krankenstand beträgt knapp 20 Prozent. Einen deutlichen Rückgang um 14 Prozent gab es dagegen bei den psychischen Erkrankungen. Diese liegen nun unter dem Landesdurchschnitt, machen aber immer noch über 16 Prozent am gesamten Krankenstand aus.                                                                                                                                                                      –rw