Papierverschwendung. In Sachen Umweltschutz macht ja die Stadt Reutlingen einiges: Unter anderem sollen mehr Menschen das Auto stehen lassen und in Busse steigen (siehe Sebastian). Die meisten Ansätze sind bislang lobenswert. Vielleicht setzen die Maßnahmen auch noch weitere Gedanken frei, wie der Klimawandel zwar nicht mehr verhindert, aber zumindest ein stückweit eingedämmt werden kann. Der sparsame Umgang mit Papier wäre so eine. Wenn in Zeiten von E-Mail, Tablet & Co Berge von Gemeinderatsunterlagen in die Redaktionen flattern – die nicht nur den Austräger aufgrund des Gewichts zum Heulen bringen – dann löst das bei uns zumindest Kopfschütteln aus. Die gleichen Unterlagen, die mit Nummern der Drucksache versehen auch online abgerufen werden können, gibt’s also doppelt. Dabei wäre es so einfach: Den Redaktionen per Mail die einzelnen Drucksachennummern mitteilen, die Gemeinderäte mit Tablets ausstatten und fertig. Per Fingerwisch die einzelnen Punkte einzulesen muss doch herrlich sein. Und fürs Tablet braucht’s nicht einmal eine Tasche, für die umfassenden Unterlagen allerdings einen ganzen Aktenkoffer. Im Kreistag können Kreisräte seit einiger Zeit papierlos in die Zukunft starten. Man braucht kein Genie zu sein, um zu begreifen, dass Papier aus Holz besteht. Die Wälder können gar nicht so schnell nachwachsen. Die Papierpreise schnellen in Höhe, vergleichbar mit denen auf dem Rohölmarkt. Wenn die Ressourcen zur Neige gehen und zudem noch in den Herkunftsländer unsichere Zeiten herrschen, braucht’s keinen Dieselskandal, der die Menschen zum Umdenken zwingt, dann wird’s schlichtweg eng.

Brücke über Gustav-Schwab-Straße teilweise gesperrt: Das Amt für Tiefbau, Grünflächen und Umwelt lässt ab Mittwoch, 29. August, die Brücke über die Gustav-Schwab-Straße am Knoten Hohbuch instandsetzen. Die Bauarbeiten sind voraussichtlich am Freitag, 12. Oktober, beendet. Bei der turnusmäßigen Bauwerksprüfung sind erhebliche Schäden und Mängel festgestellt worden, die behoben werden müssen, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten. Die durch das Salzwasser aus dem Winterdienst geschädigten Widerlager werden nach dem derzeitigen Stand der Technik instandgesetzt. Für die Dauer der Arbeiten muss der Fuß- und Radweg jeweils einseitig gesperrt werden. Für Fußgänger und Radfahrer besteht die Möglichkeit, die jeweils andere Straßenseite zu nutzen. Die Übergänge an der Ampelanlage Kreuzung Konrad-Adenauer-Straße/Gustav-Schwab-Straße bleiben unverändert. Für den Kraftfahrzeugverkehr gibt es keine Einschränkungen. Die Arbeiten sind wetterabhängig und können sich noch verschieben.                                                                                                               –pi/rw