Fußgängerüberweg Lederstraße. Die Stadträte Kurt Gugel, Friedel Kehrer-Schreiber, Jürgen U. Fuchs und Pressesprecher Wilfried Müller waren in der Lederstraße unterwegs. Nun stellt die FWV-Fraktion im Reutlinger Gemeinderat im Zusammenhang mit der Aufhebung des Fußgängerüberwegs in der Lederstraße in Höhe der Luftmessstation eine Anfrage an die Verwaltung. Sie ist der Meinung, dass nach Abschluss der Bauarbeiten wg. der Rückversetzung der Lärmschutzwand hinter der Messstelle, die Aufhebung des Fußgängerüberwegs rückgängig gemacht werden kann. Die FWV-Fraktion stellt fest, dass sie – wie bisher auch – die eingeleiteten Maßnahmen wie die Rückversetzung der Lärmschutzwand, die Katalytanstriche und die Einrichtung der Umweltspur voll unterstützt und zu den Entscheidungen vollumfänglich steht.

Sprachkurs mit Kinderbetreuung.  Ab Februar 2020 wird im Kinder- und Familienzentrum Ringelbach, Andersenweg 4 in Reutlingen, ein Sprachkurs mit Kinderbetreuung angeboten. Der Sprachkurs findet in Zusammenarbeit mit dem städtischen Amt für Integration und Gleichstellung statt. Kurszeiten sind immer montags und donnerstags von 9 bis 10.30 Uhr, außer in den Schulferien. Pro Treffen wird lediglich ein Anteil von einem Euro erhoben. Fragen und Anmeldungen sind  bei Angelika Baumann unter 0 71 21/127 01 97 oder an angelika.baumann-klett@reutlingen.de möglich.

Mit der Regierung ins Gespräch kommen. 2011 haben die Menschen in Baden-Württemberg die Grünen an die Regierung gewählt. Was hat sich seitdem getan und was erwarten die Bürgerinnen und Bürger von der Regierung? Darüber will die Wissenschaftsministerin Theresia Bauer am 6. Februar mit der Bevölkerung ins Gespräch kommen. Ab 20 Uhr berichtet Bauer im Alten Rathaus über Erfolge, Herausforderungen und anstehende Projekte der grün-geführten Landesregierung, über Innovation, Gründerkultur, Digitalisierung, studieren und Hochschulfinanzierung. Im Anschluss stellt sie sich den Fragen und der Diskussion. Darüber hinaus präsentieren die Grünen unter dem Motto „Das neue Baden-Württemberg“ ausgewählte Erfolge für Baden-Württemberg als Ausstellung und laden so zum Dialog ein. Mit dabei sind auch der Landtagsabgeordnete Thomas Poreski, sowie die Grünen-Kreisvorsitzenden Cindy Holmberg und Timo Heimberger.

Evaluation durchführen. Die Wir-Fraktion im Gemeinderat fordert die Verwaltung auf, nach Fertigstellung und Bezug neu errichteter Baugebiete, also nach Projektabschluss eine Evaluation (Projektreview – soll heißen, dass fertiggestellte Projekt genauer unter die Lupe zu nehmen) durchzuführen. Natürlich  unter Beteiligung der dort wohnenden Bürger, um mögliche Fehler und oder Mängel aufzuzeigen und dann auch zu korrigieren. Aus Sicht der Wir-Fraktion werden die Bürger zwar bei der Erstellung eines Bebauungsplanes gehört, nach der Fertigstellung und dem Bezug der Gebäude gibt es aber keine Rückmeldung, ob und wie die Vorgaben des Bebauungsplanes umgesetzt wurden und/oder ob noch Nachbesserungsbedarf besteht. Dadurch geht wertvolles Wissen der Bürger verloren, das ansonsten in neue Bebauungspläne einfließen könnte. Die Eilbedürftigkeit ergibt sich daraus, dass der Bezug der Baugebiete teilweise schon mehrere Jahre zurückliegt und damit eine Verjährung evtl. festgestellter Mängel zum Nachteil der Bürger droht. Als Beispiel nennt die Wir-Fraktion  die zu niedrig ausgeführte Lärmschutzwand Tübinger Vorstadt.

Historische Stadtmauerhäuser bewahren. Die SPD-Fraktion im Reutlinger Gemeinderat beantragt vor dem Hintergrund des geplanten Umbaus eines der Stadtmauerhäuser, nämlich des Eckgebäudes am Eisturm, eine Behandlung des Themas im zuständigen Ausschuss des Gemeinderats.  Dabei soll sowohl die vom Gemeinderat beschlossene Satzung über die Stadtmauerhäuser in der Jos-Weiß-Straße und gleichzeitig  die Stellungnahme des Landesdenkmalamts zu dem anstehenden Baugesuch erläutert werden. Die Stadtverwaltung soll hierzu das Landesdenkmalamt in die Sitzung einladen. »Es ist die Aufgabe des Gemeinderats, die historischen Gebäude zu bewahren« erklärt der Fraktionsvorsitzende Helmut Treutlein. Im Bauausschuss soll über die vom Gemeinderat beschlossene Erhaltungssatzung für die Stadtmauerhäuser  informiert werden. Denn mit seinem Satzungsbeschluss hat der Gemeinderat vor Jahrzehnten den Schutz des Ensembles beschlossen, erinnert die SPD-Fraktion.                                -rw