Unglaublich: Die Staatliche Toto-Lotto GmbH Baden-Württemberg sucht einen Glückspilz des Klassikers 6aus49. Den Spielschein gab der oder die Unbekannte Ende März in einer Lotto-Annahmestelle in Reutlingen ab. Die zugehörige Spielquittung ist über elf Millionen Euro wert. Der gesuchte Spieler nahm an den Lotto-Ziehungen vom Mittwoch, 29. März und Samstag, 1. April 2017, teil. Den für beide Ziehungen gültigen Spielschein hatte er am 29. März in einer Lotto-Annahmestelle im Stadtgebiet Reutlingens abgegeben.

Mit den sechs Gewinnzahlen 5, 8, 9, 18, 22 und 36 in Kombination mit der Superzahl 8 gelang dem oder der Gesuchten bei der Samstagsziehung vom 1. April ein Volltreffer. Der Gewinn ist genau 11.300.368 Euro wert. Das ist die größte Summe, die 2017 bislang in Baden-Württemberg erzielt wurde. Der Glückspilz hat sich bis heute nicht bei Lotto Baden-Württemberg gemeldet. Nun bleibt noch bis Samstag, 1. Juli 2017 um Mitternacht Zeit, den Gewinnanspruch mit der gültigen Spielquittung geltend zu machen. An diesem Tag endet die übliche Frist von 13 Wochen nach der Ziehung. Diese Frist gilt für alle Lotto-Annahmestellen im Land. Nach dem 1. Juli kann der Gewinnanspruch nur noch in der Stuttgarter Lotto-Zentrale geltend gemacht werden. Dafür bleibt bis Ende 2020 Zeit. Sollte der Gewinn bis dahin noch immer nicht abgerufen worden sein, fließt die gesamte Gewinnsumme in einen Topf für Sonderauslosungen.


Abgemahnt: Die Volksbank Reutlingen gab über einen Preisaushang die Einführung von Negativzinsen für bestimmte Tages- und Festgeldkonten bekannt. Die Verbraucherzentrale hält diese Negativzinsen für rechtswidrig und hat mit einer Abmahnung rechtliche Schritte eingeleitet. Mit der Einführung eines Negativzinses, unter anderen für bestimmte Tages- und Festgeldkonten von Privatkunden, hat die Volksbank Reutlingen jüngst für Schlagzeilen gesorgt. Über den Preisaushang der Bank wurden Kunden darüber informiert, dass künftig Zinsen für ihre Geldanlage auf bestimmten Tages- oder Festgeldkonto fällig würden. Einer rechtlichen Prüfung durch die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg hielt die Einführung dieser Negativzinsen jedoch nicht Stand. »Nach unserer Auffassung ist ein Negativzins für derartige Vertragsmodelle für Privatkunden rechtswidrig«, erklärt Cornelia Tausch, Vorstand der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg.

»Wir haben daher rechtliche Schritte eingeleitet«. Die Verbraucherzentrale hat eine Abmahnung an die Volksbank geschickt und fordert sie damit auf, das rechtswidrige Verhalten einzustellen, künftig keine Negativzinsen für die betroffenen Tages- und Festgeldkonten mehr zu erheben und eine strafbewehrte Unterlassungserklärung abzugeben. Ob die Negativzinsen tatsächlich erhoben oder nur bekannt gegeben werden ist für die Bewertung und als Grundlage der Prüfung unerheblich: Durch die Ankündigung im Preisaushang sind die Negativzinsen automatisch Vertragsbestandteil bestehender und künftiger Verträge. »Für die rechtliche Bewertung zählen die Vertragsinformationen, die uns vorliegen und die Verbrauchern zur Verfügung gestellt werden. Behauptungen der Bank, dass das in der Praxis anders gehandhabt wird, spielen keine Rolle«, so Tausch weiter.


Neuer Mann: Jens Balcerek wird neuer Geschäftsführer der Unternehmensgruppe Stadtwerke Reutlingen GmbH Reutlingen. Der 39 Jahre alte Dipl.-Kaufmann Jens Balcerek wird ab 1. Oktober 2017 neuer Geschäftsführer der Unternehmensgruppe Stadtwerke Reutlingen GmbH. Balcerek wird damit Nachfolger von Heiko Suter, der in der Unternehmensgruppe insbesondere die Alleingeschäftsführung der Stadtwerke Reutlingen GmbH und der FairEnergie GmbH seit 2002 inne hatte und zum 30. Juni 2017 auf eigenen Wunsch aus dem Unternehmen ausscheidet.

Seit über zehn Jahren ist Balcerek in der MVV Energie Gruppe (Mannheim) in verschiedenen Positionen tätig. Er leitet seit 2013 als Prokurist den Bereich Controlling und Beteiligungsmanagement der Energieversorgung Offenbach und ist Mitgeschäftsführer von Beteiligungen in der Entsorgungsbranche sowie Prokurist der Maintal-Werke GmbH, einer ehemaligen Beteiligung der Energieversorgung Offenbach. Zuvor war er für das Mannheimer Energieunternehmen unter anderem bereits als Abteilungsleiter im Controlling sowie als Leiter der Abrechnung, der Marktkommunikation und des Forderungsmanagements tätig.