Großen Bogen um die Burgstraße. Denn hier wird gebaut. Voraussichtlich bis Freitag, 15. November, führt das städtische Amt für Tiefbau, Grünflächen und Umwelt in der Burgstraße auf der Höhe Pfalzgrafen-/Schöner Weg Asphaltarbeiten durch. Die Straße muss in diesem Bereich gesperrt werden. Der Anliegerverkehr bleibt gewährleistet. 

Tag der Kinderbetreuung. Auch zum dritten Mal in Folge ist es den öffentlichen, kirchlichen und freien Träger der Kindertagesbetreuung und -pflege sowie des Gesamtelternbeirates (GERK e.V.) gelungen, ein umfangreiches Programm auf die Beine zustellen. Wer Lust hat, kann sich am Samstag, 9. November, von 14 bis 17 Uhr im Matthäus-Alber-Haus über die Träger selbst, aber auch über verschiedene Angebote, Konzepte, Einrichtungen und das Anmeldeverfahren für einen Betreuungsplatz informieren. Die Ausstellung »Vielfalt erleben« zeigt überdies eindrucksvolle, bewegende und liebenswerte Beispiele von gelungener Inklusion in Reutlinger Kindertageseinrichtungen. Weitere Infos unter www.tag-der-kinderbetreuung-rt.de. 

Pogromgedenken. »Die Gedenkstunde soll auf der Wirkung von Stille aufgebaut sein«, erläutert Pfarrer Martin Burgenmeister, Vorstand der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) Reutlingen, die diesjährige Gestaltung des Pogromgedenkens in der Marienkirche am Samstag, 9. November. Sie beginnt nach Ende des Sabbats um 18.30 Uhr in der Reutlinger Marienkirche. Schülerinnen und Schüler des Isolde-Kurz-Gymnasiums werden die Namen und Lebensdaten von 36 jüdischen Bürgern Reutlingens verlesen. Dazwischen erklingt mehrfach Musik – mit immer weniger Instrumenten, bis Stille herrscht. Das Verlesen der Namen und das Entzünden einer Kerze soll jede und jeden Einzelnen in Erinnerung rufen, der von den Nationalsozialisten umgebracht wurde. Von der Marienkirche aus ziehen die Teilnehmer zum Abschluss in einer Lichterprozession zur Gedenktafel für die ermordeten Reutlinger Juden am Garten des Heimatmuseums. Dort spricht ein Mitglied der jüdischen Gemeinde ein Gebet zum Totengedenken, und es werden die aus der Kirche mitgebrachten Kerzen abgestellt.
Zu laut. Den Grünen stören sich daran, dass die Reutlinger Stadtverwaltung bei der 2. Fortschreibung des Lärmaktionsplans lediglich von den Pflichtbestimmungen ausgegangen sei und ihren Ermessensspielraum für Lärm mindernde Maßnahmen ausgeschöpft habe. Daher haben sie einen Änderungsantrag gestellt, der eine maximale Lärmbelastung durch Verkehrslärm von 65 Dezibel am Tag und 55 Dezibel bei Nacht vorsieht. Die Stadtverwaltung hatte bislang dem Lärmaktionsplan Werte von 70 Dezibel tagsüber und 60 Dezibel nachts zugrunde gelegt. Die erforderlichen Maßnahmen sollen entsprechend der neuen Werte ergänzt oder angepasst werden.                        -rw