Auf Stippvisite. Standorte für die Unterbringung von Flüchtlingen in Oferdingen waren das Ziel eines Ortsrundgangs der SPD-Gemeinderatsfraktion gemeinsam mit Mitgliedern des Ortschaftsrats Oferdingen. »Wir freuen uns über den Besuch in Oferdingen und die Möglichkeit zum Gespräch!« begrüßte Bezirksbürgermeister Fritz Beck die SPD-Fraktion an der Kulturscheune in Oferdingen. Fritz Beck führte zu allen derzeit im Gespräch befindlichen Standorten. Vor Ort wurden die Probleme und die Möglichkeiten der Standorte erörtert. »Wir brauchen dauerhafte Wohnlösungen, welche auch nach der aktuell dringlichen Unterbringung weiter für Wohnzwecke genutzt werden können!« fasste der SPD-Fraktionsvorsitzende Helmut Treutlein die übereinstimmende Haltung der Bezirksgemeinderäte und der SPD-Fraktion zusammen.

»Oferdingen wird seinen Beitrag zur Unterbringung leisten,« unterstrich Fritz Beck. Es wurde berichtet, dass sich bereits an die 50 Unterstützer zusammen gefunden haben, welche an der ehrenamtlichen Flüchtlingsarbeit mitwirken wollen. Teilweise sind sie derzeit in anderen Teilen der Stadt schon tätig. Der Antrag für eine Stadtbahnlinie von der Stadt in den Nordraum auf der alten Straßenbahntrasse war dann Thema bei der anschließenden Aussprache in der Kulturscheune. Der Antrag wird vom Bezirksgemeinderat lebhaft unterstützt, so Fritz Beck. Er berichtete von einem Lichtbildervortrag in der vorherigen Woche über die ehemalige Straßenbahn.

Das Interesse am Thema war groß, die Kulturscheune war mit über 80 Personen voll besetzt. Die Kinderbetreuung in Oferdingen war ein weiteres Thema. Der Bezirksgemeinderat erhofft sich für den kommenden Haushalt die Finanzierung des Kinderhauses. Der Bedarf ist dringend. Die SPD-Fraktion hatte dies bereits zuvor beantragt. Oferdingen wünscht sich einen stärkeren Einsatz des städtischen Vollzugsdienstes und begrüßt in diesem Zusammenhang, dass es nach einem Antrag der SPD-Fraktion wieder Hundekotbeutel in der Stadt gibt. Abschließend war man sich einig, dass der gute Austausch auch in Zukunft fortgesetzt werden soll. Helmut Treutlein dankte für die SPD-Fraktion für die Gastfreundschaft in der Kulturscheune.


Es ging hoch her. Generationenprojekt im Kinderhaus. Beim gemeinsamen Frühstück im Kinderhaus An der Halde im Wohngebiet Efeu war kürzlich einiges geboten. Jung und Alt waren zwei Jahre lang in regelmäßigen Abständen miteinander im Wald unterwegs und haben die Ausflüge ins Grüne dokumentiert.

Die Freude bei Kindern, Eltern, Erzieherinnen und älteren Menschen über die Erinnerungsbücher mit Fotos und bunten Gestaltungen war groß. Das war aber nur der Start für weitere Generationenbegegnungen. Die älteren Menschen besuchen weiterhin ihre kleinen Freunde: Sie lesen vor, begleiten bei Ausflügen, reparieren Holzspielzeug, oder helfen beim Jäten im Kräuterbeet. Neue Gäste und Ideen zum Generationenprojekt im Kinderhaus An der Halde sind willkommen. Nähere Auskunft erteilt die Abteilung für Ältere 0 71 21/3 03 23 00.