Ideenreiche Tüftler aus der Region gesucht. Ein Adapter, der das Verlegen von Rohrleitungen im Tiefbau vereinfacht, ein neues Siebdruckverfahren für hochwertige Reproduktionen von Kunstwerken, ein Bauelement, in dem sich die gesamte Haustechnik in kellerlosen Wohnhäusern platzsparend und kostengünstig unterbringen lässt – diese Entwicklungen stammen aus Handwerksbetrieben der Region und wurden in den vergangenen Jahren mit dem Innovationspreis der Handwerkerstiftung der Kreissparkasse Reutlingen ausgezeichnet. Seit 30 Jahren würdigt der Wettbewerb innovative Leistungen im Handwerk und gibt diesen den nötigen, öffentlichen Rahmen. Wer nun mit einer sensationellen Idee aufwarten kann, der sollte sich schlaumachen. Teilnehmen können eingetragene Handwerksbetriebe aus dem Landkreis Reutlingen, ihre Mitarbeiter und Auszubildenden. Die Bewerbungsfrist für den diesjährigen Wettbewerb endet am 30. November 2019. Die Preisverleihung findet am 27. März 2020 in der Kreissparkasse Reutlingen, Filiale Marktplatz, statt. Alle Einzelheiten gibt’s auf https://www.ksk-reutlingen.de/handwerkerstiftung.

1-Euro-Tagesticket und samstags kostenlos. Die Freie Wähler Vereinigung (FWV) hat im Gemeinderat beantragt, dass das Tagesticket künftig nur noch einen Euro kosten soll und schon beginnend mit den Adventssamstagen, das Busfahren am Samstag gänzlich kostenlos ist. Darüber hinaus beantragen sie, eine Städtepartnerschaft mit Timisoara/Temeschburg in Rumänien zu prüfen. Außerdem sollen gemäß einem Antrag der Freien Wähler Fotovoltaikanlagen  stärker gefördert werden. In künftigen Bebauungsplänen sollten Anreize zur verstärkten Nutzung von Fotovoltaikanlagen geschaffen werden beziehungsweise  in städtebauliche Verträge Entsprechendes aufgenommen werden. Die FWV will prüfen lassen, ob weitere mögliche städtische Grundstücke und  Gebäude  zur Aufnahme von Fotovoltaikanlagen geeignet sind und diese realisiert werden kann.

Fragen zu Stadtbuskonzept. Die SPD-Fraktion hat allerlei Fragen und Anregungen gesammelt und in den Gemeinderat eingebracht. Hier ein paar Beispiele. Kann man die Haltestellen in der Stadtmitte, am Listplatz und in der Gartenstraße nicht vergrößern? Am Listplatz ragt der letzte Bus, wenn er aus der Gartenstraße eingebogen ist, dann in die Straße und blockiert den zwischenzeitlich fahrenden Verkehr. Die Naldo-App wird von den Benutzern als sehr wenig kundenfreundlich erlebt, insbesondere beim Ticketkauf. Wann wird dies verbessert? Viele Fahrgäste warten vergeblich auf ihren Bus und stellen fest, dass die Tour ausfällt. Es entsteht der Eindruck, dass nicht alle Verkehre eingehalten werden. Ist dieser Eindruck richtig?  Fehlen die Busfahrer, um alle Touren fahren zu können? Der Fahrscheinverkauf durch die Busfahrer entspricht nicht dem Angebot einer Großstadt. Außerdem ist dies für die Busfahrer eine große Arbeitsbelastung. Wann wird dies geändert? Man darf gespannt sein, wie’s weiter geht.

Daten für die Bundeswehr. Die Stadtverwaltung übermittelt im kommenden Jahr, bis zum 31. März 2020, die Daten des Jahrganges 2003 an das Bundesamt für das Personalmanagement der Bundeswehr. Mitgeteilt werden Familienname, Vornamen und gegenwärtige Anschrift. Die Daten werden zum Versand von Informationsmaterial über Tätigkeiten in den Streitkräften genutzt. Personen des Jahrgangs 2003, die eine Weiterleitung Ihrer Daten nicht wünschen, sollten dies der Stadt mitteilen. Der Hinweis darauf erfolgt bei der Anmeldung und im Oktober eines jeden Jahres durch öffentliche Bekanntmachung. Den Widerspruch nehmen das Bürgeramt, das Bürgeramt Außenstelle Orschel-Hagen und die Bezirksämter entgegen. 

Rattenbekämpfung. Ab Montag, 18. November, legt eine Spezialfirma an mehreren Stellen Rattengift aus. In der Kernstadt sind das die Grünanlage an der Ecke Oskar-Kalbfell-Platz / Alteburgstraße und der Listplatz. In Rommelsbach ist der Bereich um den Kinderspielplatz an der Egertstraße betroffen, in Mittelstadt die Grünfläche mit Brunnenanlage an der Neckartenzlinger Straße  mit dem Gebäuden Neckartenzlinger Straße 75 und 79. Das Rattengift befindet sich in Köderboxen, andere Tiere und insbesondere spielende Kinder können nicht ohne Weiteres an die Köder gelangen. Dennoch sollten Eltern in den nächsten vier Wochen in diesen Bereichen besonders auf ihre Kinder achten. Hundehalter sollten ihre Hunde an der kurzen Leine führen.              -rw