Spektakuläre Einbringaktion des zirka 3,5 Tonnen schweren MRT-Geräts. Um die Untersuchungsqualität zu verbessern und schneller agieren zu können steht im Klinikum am Steinenberg derzeit die Modernisierung der beiden vorhandenen Kernspintomographen an. Vor zwei Tagen wurde ein neues 1,5-Tesla-MRT-Gerät mittels Spezialkran über die Fassade des Klinikums eingebracht. Das etwa 3,5 Tonnen Schwergewicht kommt aus dem Hause Siemens und bietet mit 70 Zentimeter Röhrendurchmesser einen hohen Komfort für Patienten mit Platzangst. Zudem wird eine angenehme Gestaltung des Raumes mit erleuchtetem Deckenbild und heller, freundlicher Ausstattung zum Wohlbefinden der Patienten beitragen. Neben der Neuanschaffung des »Magnetom Aera«, so lautet der Name, wird gleichzeitig das ebenfalls vorhandene 1,5-Tesla-Gerät Magnetom Avanto aufgerüstet.

Beide Geräte haben dann einen gleich hohen Entwicklungsstand. Zudem wurden spezielle hochauflösende Meßspulen für alle Körperregionen erworben, die frei zwischen beiden Geräten austauschbar sind. Beide Geräte verfügen über eine lärmreduzierte Messtechnik, moderne schnelle Bildgebung (inklusive parallele Bildgebung) sowie über die Ganzkörperdarstellung (Total Image Matrix = TIM) und kontinuierlicher Tischverschiebung. Weitere Diagnostikmöglichkeiten bieten eine zeitaufgelöste Gefäßdarstellung, die neurologische Diagnostik in hoher Qualität, spezielle Gelenkdarstellungen einschließlich der Knorpelanalyse, spezielle Untersuchungsmöglichkeiten kleinster Kinder und eine hochaufgelöste Organdarstellungen wie zum Beispiel die multiparametrische Bildgebung der Prostatasowie die Herzbildgebung und spezielle Brustdiagnostik.       –rw