Kärcher steigt bei Holder ein. Das Winnender Familienunternehmen Kärcher ist in die Max Holder Unternehmensgruppe mit Sitz im schwäbischen Reutlingen eingestiegen. Kärcher wird in den kommenden Wochen ein vollständiges Engagement beim Holder Firmenverbund detailliert prüfen. Der geplante Erwerb erfolgt vorbehaltlich einer Freigabe durch die Kartellbehörden.

»Holder ist in der Branche für seine hohe Kompetenz in der Entwicklung und Herstellung von kommunalen Geräteträgern bekannt. Dieses jahrzehntelange Know-how und das bestehende weltweite Vertriebsnetz sind für Kärcher aus strategischer Sicht sehr interessant«, sagt Hartmut Jenner, Vorsitzender des Vorstands der Alfred Kärcher SE & Co. KG. »Darüber hinaus passt auch die Kultur des rund 45 Kilometer von unserem Stammsitz entfernten Reutlinger Traditionsbetriebs sehr gut zu unserem Familienunternehmen. Unser Ziel ist es, die Stärken beider Marken und Unternehmen zu nutzen und auf bestehenden Strukturen und Erfahrungen aufzubauen.«
Christian Mayer, Geschäftsführer von Holder bestätigt: »Sollte es nach Prüfung sämtlicher Details zu einem erfolgreichen Abschluss mit Kärcher kommen, freuen wir uns auf einen schlagkräftigen Partner, der neben seinem Produktportfolio mit seinen Werten, Strukturen und seiner Herkunft sehr gut zu Holder passt.« 

Kärcher ist weltweit führender Anbieter für Reinigungstechnik. Das Familienunternehmen beschäftigt in 70 Ländern und mehr als 120 Gesellschaften über 13 000 Mitarbeiter. Für einen weltweit lückenlosen Kundendienst sorgen 50 000 Servicestellen in allen Ländern. Im Jahr 2018 erzielte Kärcher mit mehr als 2,5 Milliarden Euro den höchsten Umsatz in seiner Geschichte. Die Max Holder GmbH ist einer der führenden Hersteller von multifunktionalen Kommunalfahrzeugen. Das 1888 gegründete Traditionsunternehmen aus Baden-Württemberg bietet  mit mehr als 250 Vertriebs- und Servicepartnern professionelle Komplettlösungen und individuelle Serviceleistungen.

Firma Ruoff ausgezeichnet. Auf seiner diesjährigen Sommertour durch Baden-Württemberg hat Umwelt- und Energieminister Franz Untersteller am 1. August bei der Firma Ruoff Energietechnik GmbH in Riederich (Landkreis Reutlingen) Station gemacht.  Er zeichnete das Unternehmen als »Ort voller Energie« aus und überreichte eine Plakette mit der Inschrift »Hier wird die Energiewende gelebt«. Diese Auszeichnung im Rahmen des Kommunikationskonzepts der Landesregierung zur Energiewende erhalten ausgewählte Personen, Gruppen, Institutionen und Unternehmen, die mit ihrem Namen für die aktiv gelebte Energiewende in Baden-Württemberg stehen. 

»Unter dem Motto ›100 Prozent geht!‹ bietet die Firma Ruoff innovative Energiesysteme sowohl für private und gewerbliche Kunden als auch für Kommunen weit über den Kreis Reutlingen hinaus an – und das bereits seit 1995«, sagte Franz Untersteller. »Hier wird die Energiewende mit voller Überzeugung gelebt: nach innen durch die eigenen Anstrengungen im Betrieb und nach außen durch ihre Arbeit beim Kunden und in ehrenamtlichen Projekten.«
 So stehe der Betrieb für maßgeschneiderte und wirtschaftliche Komplettlösungen rund um die erneuerbaren Energien im Bestand und Neubau. Dies wird auch auf dem Betriebsgelände der Firma Ruoff sichtbar. Dort gibt es ein energieautarkes, intelligentes Bürogebäude und lichtdurchlässige Fotovoltaikmodule im Wintergarten. Darüber hinaus stehen 64 Solar-Carports samt Solartankstelle zur Verfügung. »Der Handwerksbetrieb leistet einen wichtigen Beitrag für das Gelingen der Energiewende und darf den Titel «Ort voller Energie» völlig zu Recht tragen«, so der Minister. Die Ruoff Energietechnik GmbH ist das 16. Unternehmen im Land, dem die Auszeichnung verliehen wurde.