Sagenhafte Resonanz. Die Aktion »Wunschbaum – wir lassen Kinderaugen funkeln« ist beendet. Waltraud Schweitzer von der Metzinger Marketing und Tourismus GmbH sagte: »Wir sind von der Resonanz überwältigt«. Gleich bei der ersten Aktion dieser Art gingen 97 liebevoll verpackte Päckchen ein und lagen unter dem Weihnachtsbaum. Die Geschenkübergabe fand vor zwei Tagen im Familienzentrum Pfleghof statt. Die feierliche Zeremonie lag in den Händen von Jaqueline Lohde, Metzingens Erste Bürgermeisterin. Die Band Thr3ee sorgte für die musikalische Unterhaltung. Mit Punsch und selbstgebackenen Plätzchen aus dem Gymnasium kam echte, weihnachtliche Stimmung auf. 

Nagel für Brodbeck. Das Bauunternehmen Brodbeck ist ein traditionelles Familienunternehmen. Da ist die Meldung schon etwas Besonderes, wenn Geschäftsführer Ulrich Brodbeck erklärt, dass er zum Jahresende aus dem operativen Geschäft ausscheiden wird. Sein Nachfolger in der Geschäftsführung wird Wolfgang Nagel. Der 52-Jährige kam im Mai dieses Jahres ins Unternehmen. Nagel verfügt über drei Jahrzehnte Berufserfahrung in der Branche und übernimmt einen florierenden Mittelständler. Nicht ohne Stolz erzählt Brodbeck, dass seit 1995 als Ulrich Brodbeck die Geschäftsführung übernahm man jedes Jahr, oft gegen den Trend, gewachsen sei. Das 1930 von Gottlob Brodbeck gegründete Baugeschäft versteht sich als Partner sowohl der Kommunen und der gesamten öffentlichen Hand, als auch gegenüber Industriekunden und privaten Bauherren.

Dabei deckt Brodbeck vom Erdbau, Tief- und Straßenbau bis zum Ingenieur- und Hochbau das gesamte Spektrum der Branche ab. Über den Umsatz schweigt sich die Unternehmensführung aus, gibt aber an, dass er im »deutlich dreistelligen Millionenbereich« liege. Neben dem Straßen- und Tiefbau, in dem Brodbeck jährlich 200 Projekte realisiert, die im Jahr 2000 gegründete Firma Terramix, die sich um das Thema Bodenverbesserung kümmert, setzt jährlich 300 Projekte um. Unter dem Dach der Brodbeck Holding mit vier gleichberechtigten Gesellschafterfamilien subsummieren sich sechs Teilbereiche. Neben dem Straßen- und Tiefbau für den Axel Breitmaier verantwortlich ist und der Terramix, die Uwe Bücheler leitet, sind es die Bereiche Hoch- und Ingenieurbau, die Casa Blanca Immobilien GmbH als Bauträger, Asphalt Malibu GmbH, eine Grundstücksgesellschaft, die in Bad Urach ihren Sitz hat, außerdem residiert in Bad Urach noch die Malibu Asphalt- und Baustoffrecycling GmbH. Zu guter Letzt gibt es noch eine Sparte, die die hauseigenen Betriebsgebäude verwaltet.

Schulnote 1,6. Die Outletcity Metzingen geht in diesem Jahr als das wirtschaftlichste Outletcenter Deutschlands, Europas und auch in der Kategorie ‘Vermietung’ als Sieger der ecostra Studie hervor. Seit nun zehn Jahren führt die ecostra GmbH in Zusammenarbeit mit dem französischen Forschungsinstitut Magdus eine Befragung von internationalen Markenherstellern durch, die Mieter in einem Outlet Center in Europa sind. Die Ergebnisse, welche im sogenannten Outlet Centre Performance Report Europe (OCPRE) abgedruckt werden, gelten zwischenzeitlich als Benchmark für die europäische Outlet-Branche. Mit einer Schulnote von 1,61 erobert die Outletcity Metzingen den Spitzenplatz in diesem Jahr und löst damit den bisherigen Seriensieger MC Arthur Glen Designer Outlet Roermond ab. »Wir freuen uns über diese Auszeichnung, die uns insbesondere für unsere großen, in Bau befindlichen Erweiterungspläne motiviert.

Ab 2019 werden wir uns um gut ein Viertel der bisherigen Fläche vergrößern, zahlreiche neue Premium- und Luxusmarken am Standort begrüßen und Hugo Boss wird sein neues Flagship Outlet eröffnen. Ein erfolgreicher Start in eine neue Ära«, so Geschäftsführer Wolfgang Bauer. »Neben dem Ausbau der Markenwelt, werden wir vor allem die Aufenthaltsqualität steigern und das Einkaufserlebnis emotionalisieren und digitalisieren. Wichtig ist es dabei nachhaltig und innovativ zu handeln, den Kunden ins Zentrum des Geschehens zu rücken, um langfristig erfolgreich zu bleiben« so Bauer. Grundlage des Reports ist eine Befragung, an der in diesem Jahr 76 internationale Markenhersteller teilnahmen, die ein Portfolio von etwa 120 Marken führen und für insgesamt mehr als 1 200 Outlet-Stores in den europäischen Fabrikverkaufszentren stehen. Im Zentrum stehen Fragen nach dem wirtschaftlichen Erfolg der Outlet Stores in den diversen europäischen Outlet Malls sowie allgemeine Themen wie Standortwahl der Markenhersteller, die Expansionspläne und die Marktentwicklung.                                                                                 –ber/ew