Just dance: Welche Acts rocken bei »Masters of Dance« die Bühne? Die Show, die Ende letzten Jahres auf ProSieben lief, legte Wert auf die Performance. Sebastian (36), aus Metzingen stellte sich der Herausforderung. Bereits im Alter von 13 Jahren begann er mit dem Tanzen, wobei er sich schnell auf die Stilrichtungen Breakdance, Hip-Hop, House und Experimental spezialisierte. Anfang der 2000er Jahre feierte er schließlich seine größten Erfolge, unter anderem einen ersten Platz bei der Süddeutschen Meisterschaft und den Sieg der Baden-Württembergischen Meisterschaft im Breakdance. Als Sebastian 2013 einige Schicksalsschläge zurückstecken musste, wollte er zunächst seine Tanzkarriere beenden. Vor drei Jahren fand er allerdings seinen Lebensmut wieder und mittlerweile leitet er neben seiner Tätigkeit als Architekt den Tanzverein Free Your Style in Metzingen. Die vier Dance-Master Nikeata Thompson, Julien Bam, Vartan Bassil und Dirk Heidemann zollten ihm Respekt. Bei der Suche nach Deutschlands besten Tänzer spielte Sebastian allerdings keine Rolle. Er ist zu Beginn von Folge 3 (27.12.) innerhalb des Bootcamps ausgeschieden. 

Tussies Abschied. Die Metzinger Handball-Damen, besser bekannt unter dem Namen Tussies, haben eine Hiobsbotschaft von der Europäischen Handball-Föderation (EHF) erhalten. Nur noch zwei Mal dürfen die Mädels in der Öschhalle im EHF-Cup antreten, dann müssen sie in die Paul-Horn-Arena nach Tübingen ausweichen. Der Grund sind Hallenstandards des EHF. Wie Manager Ferenc Rott erklärte, sei man bei der EHF wohl davon ausgegangen, dass die Tussies schon zum Start der Gruppenphase in die Paul-Horn-Arena ausweichen. Da die Halle jedoch zu den Spielterminen belegt war, blieb es bei der Öschhalle und einer Art Sondergenehmigung. Verlangt wird von den Ausrichtern der Heimspiele, dass die Halle eine zweite Tribüne - auf der gegenüberliegenden Seite aufweist und dass die Abstände zwischen Spielfeld und Zuschauer eine bestimmte Mindestentfernung nicht unterschreitet. Für die die beiden letzten Spiele der Gruppenphase zu Hause, bleiben die Tussies in der Öschhalle. Sollten sie jedoch in die nächste Runde einziehen, wird der Umzug nach Tübingen verpflichtend. Dass das Thema Hallenstandards aber nicht nur auf internationaler Ebene eine Rolle spielt, ist kein Geheimnis auch in der Handball-Bundesliga der Frauen sind solche Überlegungen im Gange. Fristen dazu bestehen allerdings nicht. Tatsache ist und bleibt, dass Metzingen über kurz oder lang nicht um die Diskussion herumkommt, wie es weitergeht. Ob die Öschhalle bundesligatauglich ausgebaut wird oder eventuell gar eine neue erstellt wird.

»Metzingen chauffiert«. Am 7. Januar ist der Fahrdienst »Metzingen chauffiert« gestartet. Für Senioren ist es mit zunehmendem Alter und wenn zudem eine Gehbehinderung vorliegt, zum Arzt, in die Apotheke oder zum Einkaufen zu kommen. Taxifahrer sind im Übrigen nicht immer erfreut, wenn sie nur für eine Kurzstrecke gerufen werden. Keine Konkurrenz, aber eine Alternative soll der Fahrdienst sein, der zunächst zwei Mal in der Woche angeboten kostenfrei werden soll. Jeweils von 8 bis 12 Uhr und von 13 bis 17 sollen mittwochs und donnerstags Fahrten geordert werden können. Voraussetzung ist aber eine telefonische Anmeldung montags von 13 bis 17 Uhr und dienstags von 8 bis 12 Uhr unter der Rufnummer: 07123/9102908. Als Fahrzeug steht für die auf ein Jahr geplante Testphase ein so genanntes Teil-Auto zur Verfügung das mit Erdgas fährt und am Bahnhof steht.

In diesem Jahr wird sich nach Aussage der Verantwortlichen zeigen, ob ausreichend Bedarf ist. Das Auto fährt innerhalb von Metzingen und von Riederich. Benötigt werden allerdings noch Fahrer, die ein Mindestalter von 25 und ein Höchstalter von 70 Jahren haben und bereit sind ehrenamtlich die Senioren zu fahren. Als Vorbereitung erhalten sie ein Fahrtraining und eine gezielte Schulung im Umgang mit älteren und behinderten Menschen. Um die Arbeit des »Krankenpflegevereins« im Haus Matizzo finanziell langfristig und nachhaltig zu sichern, wurde 2007 die Matizzo-Stiftung gegründet. Ideengeber und Initiator des Hauses Matizzo ist der ehemalige Pfarrer Timmo Hertneck. Der Name »Matizzo« geht auf den alemannischen Stadtgründer von Metzingen zurück, nach dem Motto: »Stadtentwicklung ist auch Sozialentwicklung«.                                                                                         –ew/ber