Schillerschule eingeweiht. Die Schule hat vorige Woche begonnen im Ländle. Auch die Erstklässler müssen ran. Für die Dettinger Schüler war alles noch ganz anders. Sie bezogen nämlich den Erweiterungsbau der Schillerschule, die als Gemeinschaftsschule fungiert. Damit sind die Dettinger Schüler an einem Standort vereint. Von der altehrwürdigen Uhlandschule haben sich die Schüler im Juli mit einem Luftballonstart verabschiedet. 2015 wurde noch das 100-jährige Bestehen der Uhlandschule gefeiert. Generationen von Dettinger wurden hier unterrichtet. Doch eine zweite Schule kann sich Dettingen nicht mehr leisten, weshalb der Gemeinderat beschlossen hatte, sie zu schließen, ein Beschluss, der dem Gremium nicht leichtgefallen ist. 1200 Kisten wurden in der Uhlandschule ein- und in der Schillerschule wieder ausgepackt. Der Umzug verlief planmäßig und reibungslos. Die Lehrer hatten extra die Ferien eine Woche eher beendet, um die Klassenzimmer herzurichten. Gemeinsam mit Rolf Hägele, dem stellvertretenden Bürgermeister der Gemeinde durchschnitt Konrektorin Kerstin Kreppel das offizielle Einweihungsband und gab den Weg in das neue Gebäude frei. 18,2 Millionen Euro wurden investiert. Die Schule wurde so umgebaut, dass sie auch künftig allen räumlichen wie pädagogischen Anforderungen entspricht. Nun beherbergt die Gemeinschaftsschule rund 700 Schülerinnen und Schüler ebenso 70 Lehrer. In dem Schulzentrum ist noch nicht alles fertig. Die Küche wird im Moment noch eingebaut, derzeit erhalten die Schüler ihren Mittagstisch im Foyer der danebengelegenen Schillerhalle. Gestalterische Arbeiten sind zudem im Außenbereich zu erledigen und die Fachräume, die in einem Rundbau untergebracht sind, müssen noch fertig gestellt werden. Die große Einweihung mit Fest und Prominenten folgt im nächsten Schuljahr.

Tag der Industrie. Hinter die Kulissen von zahlreichen Bad Uracher Unternehmen schauen kann man am kommenden Samstag, 21. September, in der Zeit von 11 bis 17 Uhr. Geöffnet haben die Bruderhaus-Diakonie, Eissmann Automotive Deutschland GmbH, die Kraiss GmbH, Magura Gustav Magenwirth GmbH & Co. KG, Minimax Mobile Services GmbH & Co. KG und die Sika Deutschland GmbH. Neben Betriebsführungen, Produktpräsentationen und firmenspezifischen Attraktionen, soll in diesem Jahr vor allem das Ausbildungsangebot der Unternehmen im Fokus stehen. Für eine bequeme und schnelle Rundfahrt zu den einzelnen Unternehmen bietet die Stadt einen Shuttle-Transfer an. Ein Shuttle-Service der Autohäuser sowie der Einsatz von Sonderbussen (im Zehn-Minuten-Takt) bringt die Interessenten kostenlos, stressfrei und ohne Parkplatzsuche an Ihr Ziel. In seinem Grußwort erwähnt Bürgermeister Elmar Rebmann, dass im Jahre 2007 in Bad Urach zum ersten Mal ein »Tag der Industrie« durchgeführt wurde. Die Grundidee sei gewesen, interessierten Gästen aus Bad Urach und der Region einen Blick hinter die Fassaden der Industrieunternehmen zu ermöglichen. Dieser erste »Tag der Industrie« war damals bereits ein so großer Erfolg für alle Beteiligten, dass man gemeinsam beschlossen habe, diesen alle drei Jahre durchzuführen. 2019 findet er also bereits zum fünften Mal statt.Für die Stadt Bad Urach sei es selbstverständlich, sich an diesem Tag mit einzubringen. Denn längst entscheiden laut Rebmann nicht mehr nur die »harten« Faktoren wie zum Beispiel die Gehaltshöhe darüber, ob Beschäftigte ihren Arbeitgeber wechseln oder diesem über viele Jahre treu bleiben. Auch »weiche« Faktoren, wie etwa die Schul- und Freizeitangebote am Wohnort, die das Leben außerhalb der Arbeitswelt beeinflussen, spielen hierbei zunehmend eine entscheidende Rolle.


Wesely verstorben. Schon am 25. August verstarb Daniel Wesely. Der Rektor der Georg-Goldstein-Schule wurde während eines Auslandsaufenthalts in der Ukraine völlig unerwartet im Alter von nur 60 Jahren aus dem Leben gerufen. Der Oberstudiendirektor der Kaufmännischen Schule in Bad Urach unterrichtete in einer Sommerakademie ukrainische Studenten in der deutschen Sprache. Die Trauerfeier für Wesely, der eine Frau und einen 18-jährigen Sohn hinterlässt, findet am heutigen Donnerstag, 19. September, um 14 Uhr, im Tübinger Stadtteil Lustnau statt. Am Tag darauf nimmt die Schule von ihrem Chef Abschied. So soll ein Gingko-Baum vor der Schule gepflanzt werden. Wesely war seit 2007 Schulleiter. Zuvor war er Lehrer an der Kerschensteiner Schule in Reutlingen, danach Referent in der oberen Schulaufsicht am Regierungspräsidium Tübingen. Nach seinem Tod übernimmt seine Stellvertreterin, Bettina Du Sartz de Vigneulle, kommissarisch die Leitung der Georg-Goldstein-Schule.-ber