Feldwegsanierung. Bereits am heutigen Donnerstag beginnen die Arbeiten zur Feldwegsanierung am Floriansberg und im Weimerstal. Die Fertigstellung ist zum 8. März 2019 vorgesehen. Bis dahin ist mit Behinderungen in diesem Bereich zu rechnen. 

Mehr Geld für Regionalstadtbahn. Wenn ein regionales Großprojekt realisiert werden will, an dem verschiedene Kommunen beteiligt sind, bedarf es nicht bloß eines politischen Willens, sondern auch einer Menge Geld. Dies fließt in der Regel aus verschiedenen Töpfen des Bundes oder der Länder. Insofern steht es ganz, um einen Start der Regionalstadtbahn Neckar-Alb. Landrat Thomas Reumann, Vorsitzender für den Zweckverband Regional-Stadtbahn Neckar-Alb zeigte sich vorige Woche hocherfreut über die Mitteilung aus dem Vermittlungsausschuss zur Grundgesetzänderung, die auch eine Aufstockung der Bundesmittel für das Gemeindeverkehrsfinan-zierungsgesetz (GVFG) ermöglicht. »Wir sind dankbar«, so der Vorsitzende des Zweckverbands, »dass der Vermittlungsausschuss positiv über die Aufstockung der Bundesmittel für das Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz entschieden hat.

Die Erhöhung von derzeit 333 Millionen Euro auf eine Milliarde Euro ist eine wichtige Grundlage für die engagierte Fortsetzung unseres Projekts. Vor einigen Tagen haben wir hier mit der Gründung des Zweckverbands die organisatorische Grundlage geschaffen.« Reumann dankte zugleich den Abgeordneten der Region, die sich für die Erhöhung der Mittel stark gemacht haben. Partner des Regional-Stadtbahn-Projekts sind die Landkreise Reutlingen, Tübingen und Zollernalb, die Städte Reutlingen und Tübingen sowie der Regionalverband Neckar-Alb. Die Regional-Stadtbahn soll auf einem rund 190 Kilometer langen Streckennetz im 30-Minuten-Takt fahren. Viele Gleise sind bereits vorhanden - zum Beispiel die Ermstalbahn (Metzingen - Bad Urach), die Ammertalbahn (Tübingen - Herrenberg), die Zollernalbbahn (Tübingen - Albstadt) und die Neckartalbahn (Plochingen - Horb). Die erste Baustufe zur Realisierung des ersten Teilnetzes der RSB wurde »Modul 1« genannt und besteht aus der Elektrifizierung und dem Ausbau der Ermstalbahn zwischen Metzingen und Bad Urach sowie der Ammertalbahn zwischen Tübingen und Herrenberg. 

BMW spendet Auto für Schule. Der E-Mobilität gehört die Zukunft. Und so ist es nur ein logischer Schritt, dass KfZ-Mechatroniker schon während ihrer Ausbildung mit rein elektrisch fahrenden Autos Erfahrungen sammeln können. Ermöglicht hat dies nun vorige Woche BMW Menton in Reutlingen in Zusammenarbeit mit der BMW AG in München. Sie stellten der Gewerblichen Schule in Metzingen einen nagelneuen BMW i3 vor die Tür. Die Übergabe erfolgte im Beisein von Frank Menton, geschäftsführender Gesellschafter und der Schulleiterin Susanne Lauffer-Dietborn. Menton sagte bei er Aushändigung des Schlüssels: »Wir beschäftigen aktuell 150 Mitarbeiter, davon werden 40 in den Berufen Automobilkaufmann und Kfz-Mechatroniker ausgebildet, außerdem Hochvolttechniker, um im aufstrebenden Sektor der Elektromobilität bestens aufgestellt zu sein. Aus diesem Grund sind wir sehr stolz darauf, heute ein solches Elektrofahrzeug an die Gewerbliche Schule in Metzingen übergeben zu können.

Die Kfz-Mechatroniker und Hochvoll-techniker der Zukunft sollen ihr theoretisch erlerntes Wissen an aktuellen Automobilen mit den neuesten Technologien anwenden können. Auf eine ausgezeichnete Ausbildung sowohl in den kaufmännischen, als auch im gewerblichen Bereich wird bei Menton seit jeher großen Wert gelegt. Dieser BMW i3 ist erst das dritte Fahrzeug seiner Art, welches von einem BMW Vertragspartner an eine Berufsschule übergeben werden konnte. Somit ist die Gewerbliche Schule Metzingen führend, was das Anschauungsmaterial im Bereich Elektromobilität betrifft.« Im BMW ist ein Range Extender eingebaut. . Hierbei handelt es sich um einen kleinen Verbrennungsmotor, der im Bedarfsfall Strom erzeugt, den Ladezustand der Batterie konstant zu halten. wird inklusive der umfassenden Sonderausstattung mit 52.340 Euro angegeben.

Umbau Bleiche-Kreuzung. Es ist kein Spaß morgens oder abends während des Berufsverkehrs von Metzingen nach Bad Urach oder umgekehrt zu fahren. Schritttempo ist angesagt. Zu den größten Stauverursachern gehören die Bleiche-Kreuzung und die beiden Ampelanlagen am Wasserfall und am Hochhaus in Bad Urach. Bei der Bleiche-Kreuzung scheint nun der gordische Knoten durchschlagen. Zwar wird es aus Kostengründen keine Unterführung oder einen Kreisverkehr geben, aber das Regierungspräsidium Tübingen hat grünes Licht gegeben für eine Verbreiterung der Straße in beide Richtungen und so genannte Einschleifspuren. Wer aus dem Dettinger Gewerbegebiet oder der Buchhalde kommt, kann künftig auf einem neuen Fahrstreifen, ohne Ampel, direkt Richtung Metzingen sich auf die B 28 einfädeln.

Eine weitere zusätzliche Spur aus Richtung Bad Urach ermöglicht allen, die ins Gewerbegebiet oder nach Dettingen wollen, frühzeitig, ebenfalls ohne Ampel abzufahren, was Rückstaus verhindern soll. Eine zweite Linksabbiegespur soll die Ausfahrt derer, die von der Papierfabrik oder Elring kommen und nach Bad Urach wollen beschleunigen. Das Nadelöhr bleibt jedoch bestehen. Die Doppelkreuzung am Stadteingang Bad Urach. Dort wollen die Verantwortlichen bis zur kleinen Gartenschau in der Kurstadt im Jahr 2027 eine Lösung herbeiführen. In Dettingen dürfte es schneller gehen, machte die Verwaltung dem Gemeinderat Hoffnung: In drei bis fünf Jahren, könnte die Kreuzung umgestaltet sein. Voraussetzung ist, dass der Aufkauf der benötigten Grundstücke ohne Probleme verläuft. Der Gemeinderat erteilte dem Vorhaben jedenfalls uneingeschränkt seinen Segen.                  –ber/ew