Verkehrsbehinderungen einplanen. Seit  Montag vor einer Woche laufen die Bauarbeiten auf der Glemser £ Stauseestraße. Betroffen ist der Bereich außerhalb der Wohnbebauung. Weil ein neuer Belag drauf kommt, ist eine Vollsperrung notwendig ist. Die Arbeiten gehen  voraussichtlich bis 29. November. 

Nahkauf zu. Der Nahkauf in Neuhausen hatte vergangenen Samstag letztmals seine Türen offen. Schon lange wurde darüber gemunkelt, wie es denn weitergeht. Die Leute gingen sogar auf die Straße, um für den Erhalt »ihres« Supermarktes zu demonstrieren. Und vielleicht hat es ja etwas genützt, denn auf Nachfrage im Rathaus erreichen die Stadtverwaltung durchaus positive Signale.  »Es  laufen Gespräche der einzelnen Vertragspartner«, sagte  Irina Storz, Leiterin der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit der Stadt auf Nachfrage. 

Rathaus wird »aufgehübscht«. Die Bauarbeiten am Neuen Rathaus in Metzingen laufen. Dabei wird zum einen die Fassade saniert. Das Gebäude ist eingerüstet,  aber der Haupteingang, der barrierefreie Zugang und auch die öffentlichen Toiletten bleiben jederzeit zugänglich. Zum anderen wird in Kooperation mit den Metzinger Stadtwerken eine Photovoltaikanlage auf dem Dach installiert. Der damit erzeugte ökologische Strom wird zu größten Teilen für den Eigenverbrauch eingesetzt. Die Arbeiten dauern aller Voraussicht nach bis Freitag, 13. Dezember  an. 

Spatenstich für Rettungswache. Momentan besteht die Malteser Rettungswache in Metzingen noch aus einem Container im Gewerbegebiet Katzensteig. Zuvor war es ebenfalls ein Provisorium. Da hatten die Malteser ihren Standort an der Auchtertstraße. Bald schon wird jedoch ein Neubau an der Maienwaldstraße die neue Heimat des Malteser Hilfsdienstes. Dank des Investors, der Firma Koch, entsteht eine neue Wache, die 24 Stunden im Dauerdienst mit Dreischichtbetrieb geöffnet hat. Zur Wache gehören insgesamt 20 Mitarbeiter, drei Kranken- und ein Rettungswagen. Kostenpunkt sind rund 1,1 Millionen Euro. Das Gebäude enthält drei Fahrzeugabstellplätze, Umkleideräume für die Mitarbeiter, ein Übungsraum, Lagerkapazitäten und Aufenthaltsräume.
 Die Firma Brodbeck als Bauträger stellt die Malteser Wache schlüsselfertig hin. Schon im März nächsten Jahres sollen die Malteser aus ihrem Container ins neue Gebäude umziehen können. Die Wache wird auch zur Schulung eingesetzt. Bereits im Oktober 2020 sollen auf der Wache die beiden ersten Azubis ihre Ausbildung erhalten. Für Oberbürgermeister Ulrich Fiedler ist die Wache nach ihrer Feststellung die modernste im Landkreis. 
Die Metzinger profitierten von diesem verkehrsmäßig günstig gelegenen Standort, in Notfällen könne so den Bürgern schnell geholfen werden. Die Ursprünge des Malteser Hilfsdiensts gehen ins Jahr 1953 zurück. Alles begann als Untergliederung der Genossenschaft der Rheinisch-Westfälischen Malteser-Devotionsritter und dem Verein der Schlesischen Malteser-Ritter in Münster. Am 11. Juli 1956 wurde der Sitz nach Köln verlegt. 
Aus dem Malteser Hilfsdienst entwickelten sich ab 1978 die Organisationen Malteser Hilfsdienst, Malteser Werke, Malteser Hilfsdienst gGmbH, Malteser Werke gGmbH, Malteser Auslandsdienst, Malteser International e. V. und die damalige Ausrüstungsgesellschaft für Hilfsorganisationen mbH (Augeco). Der Malteser Hilfsdienst und die Malteser Hilfsdienst gGmbH haben in Deutschland zusammen etwa 49 800 ehrenamtliche und 30 700 hauptamtliche Mitarbeiter sowie 968 100 Fördermitglieder.                                                                 -pi/ber